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Richtig traurig: Einer der beiden Gmünder Remstal-​Botschafter ist offenbar tot

Kein anderes Tierschicksal hat die Menschen im Remstal in den letzten Jahren so bewegt wie das des treuen Gmünder Schwanenpaars Gustav und Sieglinde. Es gibt sehr traurige Nachrichten zu den beiden Remstal-​Botschaftern.

Dienstag, 08. Januar 2019
Heino Schütte
42 Sekunden Lesedauer

Wiederholt hatte das von Oberbürgermeister Richard Arnold zur Landesgartenschau 2014 eigenhändig im Remspark ausgewilderte Schwanenpaar für Schlagzeilen gesorgt. Vergeblich bemühten sich Gustav und Sieglinde um Nachwuchs. Das Gelege wurde vom Hochwasser der wilden Rems immer wieder zerstört. Obwohl die Schwäne zuvor aufgrund einer von Tierschützern umstrittenen Methode „kupiert“ worden waren, um sie an einem Fortfliegen zu hindern, schwammen sie zweimal in Richtung Plüderhausen, Um dort offensichtlich ein neues, für sie geeignetes Gebiet für ihre Familiengründung zu suchen, weil der Remspark dazu nicht geeignet war. Einmal wurden die „Flüchtlinge“ Gustav und Sieglinde aus Plüderhausen wieder heimgeholt. Ihr zweiter, jüngster Fluchtversuch zu den Seen bei Plüderhausen wurde ím Gmünder Rathaus akzeptiert. Traurig aber nun: Der Plüderhäuser Seeaufseher, der sich um die Tiere liebevoll kümmerte, hat einen der Gmünder Schwäne tot aufgefunden. Vom treusorgenden Partner fehlt jede Spur.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 547 Tagen veröffentlicht.

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