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Neuausrichtung des „Abenteuerlands“ in Göggingen steht an

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Foto: Lämmerhirt, Grafik: RZ

Wuseln, Kreischen, Lachen und manchmal auch Weinen. Die Geräuschkulisse im Gemeindekindergarten Göggingen, dem „Abenteuerland“, ist imposant. Kein Wunder, sind aktuell doch rund 100 Kinder angemeldet und auf Fröschles-​, Bären-​, Käfer– und Sonnengruppe verteilt – oder bei den Wichteln und Zwergen untergebracht.

Mittwoch, 09. Januar 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 37 Sekunden Lesedauer

Da braucht man schon gute Nerven – und die scheint Leiterin Barbara Wiedmann, die die Fröschlesgruppe betreut, zu haben. „Ich bin insgesamt ein ziemlich ausgeglichener Typ und bin seit knapp 40 Jahren Erzieherin. Da schockt mich so schnell nichts“, gibt Wiedmann lachend zu Protokoll. 1982 hat sie damals angefangen. Derzeit ist der Gemeindekindergarten fast so etwas wie das Gesprächthema Nummer eins, denn es wird derzeit diskutiert, ob es einen Anbau oder gar einen Neubau geben wird. Ein Neubau würde den U-​3-​Kindern zugedacht, sie würden mehr oder weniger „outgesourced“ werden. Am Mittwochabend erst ist in einer nichtöffentlichen Sitzung darüber getagt worden. Wiedmann sieht der Sache entspannt entgegen. „Beide Lösungen sind sehr schön, beide Lösungen sind gleichwertig. Wir können nur von unserer Seite aus sagen, dass vor allem in der Ganztagesbetreuung der Bedarf besteht, wir größer werden sollten“, so Wiedmann. Dennoch sind natürlich alle Beteiligten gespannt, zu welcher Entscheidung es am Ende kommen wird.
Fest verankert im Grundsatz der Einrichtung sind Bewegung und Ernährung. Mindestens einmal am Tag gehen die Erzieher mit den Kindern an die frische Luft, können die Kinder in den zwei dazugehörigen Gärten spielen. „Es ist gar nicht schlimm, wenn die Kinder mal einige Stunden keine Schokolade bekommen“, sagt sie. Dazu steht einmal die Woche Turnen in der Gemeindehalle auf dem Programm, selbst für die Krippenkinder. Die Ausnahme bei der Ernährung sei der Fasching. „Da kommen die Hexen und da gibt es dann natürlich auch mal einen Berliner“, sagt Wiedmann.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Donnerstagsausgabe der Rems-​Zeitung.

Der Gemeindekindergarten ist eine von zwei Einrichtungen, für die bei den am 9. März 2019 stattfindenden Dartmeisterschaften eine Spende ausgelobt wird, die sich aus Sponsoren– und Teilnehmergebühren ergibt. Dazu werden beide Einrichtungen am Veranstaltungstag Kaffee und Kuchen verkaufen — diese Erlöse fließen on top ebenfalls in die Kassen der Einrichtungen und zwar zum 100 Prozent.

Anmelden für die „1.Offenen Gmünder Dartmeisterschaften“ kann man sich noch bis zum 20. Februar via Mail an sport@​remszeitung.​de. Darin enthalten sein sollten Name, Alter und Wohnort des jeweiligen teilnehmers. Die Teilnahmegebühren betragen 15 Euro, 50 Prozent davon fließen dem guten Zweck zu.

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