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Jo Winters Natur-​Auflösung

Foto: rw

Jo Winter macht nur wenige Worte, er lässt seine Kunst sprechen, Zeichnungen und Skulpturen. Reduzierter geht es kaum, doch es steckt eine von der Form gebändigte Energie in ihnen, eine poetische Kraft.

Mittwoch, 16. Oktober 2019
Reinhard Wagenblast
44 Sekunden Lesedauer


Jo Winter, der demnächst 70 Jahre alt wird und in Ammerbuch bei Tübingen lebt, kam über die Biologie zur Kunst. Während seines mit der Promotion abgeschlossenen Studiums lernte er am Zeicheninstitut der Universität Tübingen bei Prof. Martin Schmid das Sehen, wie er sagt. Er wechselte bald das Fach, nachdem er schon Mitte der 70er zu malen begonnen hatte. Zeichnen folgte später, vor 15 Jahren kam die Holzbildhauerei hinzu.
Biologie war Jo Winter zu eingleisig, die Kunst schien ihm mehr zu versprechen im Hinblick auf ein komplexes Menschen– und Naturbild. Winters Kunst nahm die Gestalt einer „eindringlich sensiblen Eigenwelt“ an, wie Winters Heilbronner Künstler-​Kollege Peter Riek sagt, unabhängig von aktuellen Trends.
„Er ist ein sehr reflektierender Künstler“, bemerkt Joachim Haller über Jo Winter. Zu sehen sind 58 Skulpturen und 37 Zeichnungen in der Prediger-​Galerie vom 19. Oktober bis zum 24. November.

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