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Waldstetter Kinderkirche der St. Laurentiusgemeinde feiert 25-​jähriges Bestehen

Fotos: Lämmerhirt

Ella Herkommer ist der Glaube schon immer wichtig gewesen. Und diesen Glauben wollte sie an ihre Kinder weitergeben, sie „zu lebenstüchtigen und glaubensfähigen Menschen“ heranziehen. Und das gehe doch am besten mit anderen Kindern, so ihr Gedanke. So hat sie vor 25 Jahren mit einigen Mitstreitern die Kinderkirche der katholischen Kirchengemeinde Waldstetten ins Leben gerufen, die an diesem Sonntag nun ihr bereits 25-​jähriges Bestehen feiert.

Mittwoch, 16. Oktober 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 39 Sekunden Lesedauer

„Eltern möchten doch schließlich das Beste für ihr Kind und da gehört der Glaube dazu. Nach einigen Gesprächen war schnell klar, dass wir nicht die einzigen waren, die so denken“, erinnert sich Herkommer zurück. Zumal die Kinder im sonntäglichen Gottesdienst nur schwierig bis gar nicht nachvollziehen könnten, wovon der Pfarrer in der Kirche spricht. Man wollte spielerischer, ja pädagogischer an die Glaubensvermittlung herangehen. Der Grundgedanke zur Kinderkirche war geboren. Auch Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold freut sich: „Es gibt kaum etwas Schöneres im Leben, als immer wieder strahlende und glänzende Kinderaugen sehen zu dürfen. Dies geschieht seit 25 Jahren im Rahmen der Waldstetter Kinderkirche durch unglaublich liebe und tolle Eltern. Dabei steht die Glaubensvermittlung auf spielerische Art und Weise im Mittelpunkt. Gemeinsam mit unserer Kirchengemeinde St. Laurentius sind Kinder, Eltern und Pfarrer ein starkes und beispielgebendes Team.“


„Es gibt kaum etwas Schöneres im Leben, als immer wieder strahlende und glänzende Kinderaugen sehen zu dürfen.“
Bürgermeister Michael Rembold


Als der Gedanke vor einem Vierteljahrhundert gereift war, überlegten Herkommer und ihre Mitstreiter, welche Räumlichkeiten in Betracht kämen, ob der Pfarrer die Idee unterstützt und viele Kleinigkeiten mehr. Es sollte klappen, Gemeinde, Eltern und Kirche zogen an einem Strang, eine neue Institution war geboren. „Wir waren uns alle einig, dass wir einen kindgerechten Weg zum Glauben schaffen möchten und dies durch uns Eltern natürlich nur begrenzt möglich ist“, sagt Herkommer, die noch heute Alfred Vogt, dem damaligen Pfarrer in der Laurentius-​Kirche in Waldstetten, dankbar ist. „Er hatte damals die Weitsicht, dass eine Kinderkirche Sinn macht. Allerdings wollte er Kirche und Kinderkirche separat halten, was uns aber damals nicht störte“, erinnert sich Herkommer. So hat die Kinderkirche anfänglich – Starttermin war der 11. März 1994, also zu Ostern – nach der sonntäglichen Messe im Altarbereich der Laurentiuskirche stattgefunden. „Pfarrer Vogt hat uns damals unterstützt und darauf hingewiesen, worauf es zu achten gilt“, so Herkommer. 20 Kinder waren bei der Premiere anwesend, eine stolze Zahl.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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