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Die unglückliche Moderne

Foto: rw

Das Bauhaus-​Jubiläumsjahr macht es bewusst: das„Neue Bauen“ der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist in Schwäbisch Gmünd auffällig selten. Doch es gibt Berührungen und Spuren.

Freitag, 18. Oktober 2019
Reinhard Wagenblast
35 Sekunden Lesedauer

Zwischen den Ausläufern des Historismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Nachkriegsmoderne ab 1950 findet man kaum Bauten, die der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen wären. Nichts vorhanden? Man muss sich Zeit für einen zweiten Blick nehmen. Dann stößt man auf eine Geschichte, die eine sehr deutsche ist. Der Architekt der einstigen Mantelfabrik Zapp im Gmünder Westen war Richard Döcker. Wer mit der zum Weltkulturerbe zählenden Stuttgarter Weißenhofsiedlung vertraut ist, kennt diesen Namen: Döcker war der technische Leiter der Bauausstellung von 1927, deren übriggebliebene Häuser heute als eine der bedeutendsten Architektursiedlungen der Moderne gelten. Döcker selbst steuerte zwei eigene Entwürfe bei.

Die Samstagsreportage der RZ vom 19. Oktober stellt Döckers einziges Gmünder Gebäude vor.

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