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Villa Tugendhat — ein Anknüpfungspunkt

Foto: rw

Das ist schon mehr als eine übliche Architekturausstellung, auch wenn es um ein berühmtes Schlüsselwerk der Moderne geht. Es verknüpft sich damit mehr: das Anknüpfen an den kulturellen Zusammenhang Mitteleuropas, einschließlich einer Versöhnungsaufgabe.

Dienstag, 22. Oktober 2019
Reinhard Wagenblast
46 Sekunden Lesedauer

Schwäbisch Gmünd, genauer die Volkshochschule, kam in einem schon denkwürdigen Zusammenspiel von Faktoren zu dieser Ausstellung über die Villa Tugendhat, die bis 26. November dauert: Hervorzuheben ist vor allem der Verein Brücke nach Osten, der eine Ausstellung über die Gestalterin Lilly Reich, Partnerin von Ludwig Mies van der Rohe, organisierte und damit den Anstoß zu dieser Ausstellung gab. Da ist die Volkshochschule, die heuer einen Schwerpunkt auf 100 Jahre Bauhaus setzt und, kein Zufall, auf 100 Jahre Volkshochschule und Volksbildungsbewegung, da ist die Hochschule für Gestaltung, die sich gerne in Bauhaus-​Tradition sieht, und natürlich der Geschichtsverein. Da ist die Stadt Schwäbisch Gmünd, die in der Nachkriegszeit die Patenschaft über die Deutschen aus Brünn übernommen hat, und da ist die Delegation mit Gemeinderäten und Magistrat aus Brünn, der mährischen Metropole, die sich ihrer Geschichte bewusst ist, auch der schwierigen Kapitel.

Die RZ berichtet über die Ausstellung in der Ausgabe vom 22. Oktober.

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