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Schmuck und Bargeld ergaunert

Die Welle an Betrugsversuchen scheint nicht aufzuhören. Täglich werden überwiegend ältere Menschen telefonisch von den Betrügern kontaktiert. Viele dieser Bürger erkennen zwischenzeitlich die Gefahr und beenden wie von der Polizei empfohlen das Gespräch, in dem die Betrüger sich als Polizisten, Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Enkel oder nahe Angehörigen ausgeben.

Mittwoch, 30. Oktober 2019
Heinz Strohmaier
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Eine Vielzahl derartiger Anrufe wurden am Dienstag beim Polizeipräsidium Aalen registriert. Mit Einschluss einer gewissen Dunkelziffer ist davon auszugehen, dass die Betrüger rund um die Uhr auf der Suche nach dem nächsten Opfer sind. Erfahrungsgemäß halten die Betrüger bis zur Übergabe der Beute nahezu durchgehend telefonischen Kontakt zu ihren Opfern. Dies kann auch über mehrere Stunden andauern.
So auch geschehen am Dienstagvormittag in Schwäbisch Gmünd, wo eine Seniorin die Betrugsmasche nicht erkannte. Ein angeblicher Staatsanwalt gaukelte dem Opfer vor, dass sie ins Visier einer kriminellen Bande geraten sei und nun zum Eigenschutz ihr Hab und Gut in eine Tasche packen und in den Hausflur bereitstellen soll. Polizisten würden ihre Wertgegenstände dann in Sicherheit bringen. Die Betrüger konnte so ungehindert die Beute, die sich in einem schwarzen und einer ockerfarbenen Baumwolltasche mit den Aufschriften Louis Vuitton und Chanel befanden, abtransportieren. Obwohl die Geschädigte danach umgehend die echte Polizei informierte, fehlt bislang jede Spur von den Betrügern.
Im Rahmen der Ermittlungen bittet nun die Kriminalpolizei unter Telefon 07151/​9500 um Zeugenhinweise. Insbesondere von Interesse ist, ob in der Karlsbader Straße im Rehnenhof am Dienstag in der Zeit zwischen 10.30 Uhr und 13 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen wurden.

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