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Ballettensemble der Tatarischen Staatsoper Kasan bingt Peer Gynt im Gmünder Stadtgarten auf die Bühne

Foto: Sabine Fischer

Das war schon etwas ganz Besonderes, was das Gmünder Kulturbüro da in seinem Programm hatte. Kein Wunder, es waren auch nahezu alle Plätze belegt in Erwartung des Stücks.

Freitag, 15. November 2019
Eva-Marie Mihai
1 Minute 5 Sekunden Lesedauer

Enttäuscht wurde niemand. Die meisterhafte Choreographie von Ibsens „Peer Gynt“ begeisterte restlos. Die inhaltliche Frage, die bei dem norwegischen Dramatiker immer wieder in seinen Stücken auftaucht, wie der Mensch mit sich und seinen Idealen zurechtkommt, zog sich bildlich durch die gesamte Aufführung.
Der von Mikhail Timaev verkörperte Peer Gynt lügt sich durch sein ganzes Leben, um niemals Verantwortung übernehmen oder herausfinden zu müssen, wer er wirklich ist. Gleichzeitig haben ihn seine Märchengeschichten aus der Enge seiner Welt herausgeholt und die Menschen bezaubert, die ihm begegneten. Die allgemein menschlichen, philosophischen Fragen über den Sinn des Lebens wurden von ihm meisterhaft theatralisch und tänzerisch umgesetzt. Die Geschichte des Stückes ist im Grunde einfach, tiefgründig jedoch, was dahintersteckt. Auf der Reise durch verschiedene Kontinente erlebt der ruhelose Peer Gynt Zustimmung und Ablehnung zugleich, Liebe, Rache, Treue und Tod. Auf der Suche nach sich, seinem Platz in der Welt und der großen Liebe träumt er sich in die Unterwelt, in den Himmel und in die Unterwasserwelt des Ozeans. Nirgends kann er seinen Platz finden und von herben Rückschlägen getroffen ist er mehrmals dem Tode nahe. Wäre da nicht die bezaubernde Solveig, das einfache Mädchen, das immer an ihn geglaubt hat und bis zum Ende zu ihm hält. Und so endet auch diese Geschichte mit einem Happy End, wie dies in Märchen ja meistens der Fall ist.
Die vollständige Besprechung lesen Sie am 16. November in der Rems-​Zeitung.

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