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TV Wetzgau erledigt Hausaufgaben — verpasst aber das große Finale

Fotos: Kessler

Die Hausaufgaben haben sie erledigt, das große Finale in der Kunstturnen-​Bundesliga am Ende jedoch hauchdünn verpasst. Der TV Schwäbisch Gmünd Wetzgau hat den StTV Singen mit 52:21 in die Schranken gewiesen, alle Geräte für sich entschieden, ist dann aber doch dem Unentschieden zwischen Straubenhardt und Saar zum Opfer gefallen. Platz drei in der Liga bedeutet aber die Teilnahme am kleinen Finale.

Samstag, 16. November 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 19 Sekunden Lesedauer

Paul Schneider hat seiner Mannschaft im Vorfeld einen Sieg an allen Geräten zugetraut – und seine Mannschaft sollte ihn am Ende auch nicht enttäuschen. Parallel zu diesem Duell durfte die TG Saar nicht mehr als drei Geräte für sich entscheiden, wenn die Wetzgauer am Ende doch noch ins große Finale einziehen wollten. Am Ende aber trennten sich diese beiden Turngrößen 34:34 – ein Remis, das den TVW auf dem dritten Platz landen lässt. Wetzgaus Helge Liebrich schüttelte hinterher den Kopf: „Das ist bitter. Ein Unentschieden im Turnen ist so verdammt selten.“ Mit diesem dritten Platz aber, einhergehend mit dem Einzug in das kleine Finale der Deutschen Meisterschaft, hat der TVW sein Saisonziel erreicht, entsprechend gefasst waren die Spieler nach ihrem glanzvollen Heimauftritt. „Wir wussten ja vorher, dass wir es nicht mehr selbst in der Hand haben. Aber so ist es schon irgendwie bitter“, sagte Andreas Toba.

Pfeifer darf nochmal

Fernab des Sportlichen gab es aber noch eine andere Geschichte, die zu diesem Abend gehörte. Dominik Pfeifer, der bereits zum Trainerteam des TVW gehört, hatte bereits angekündigt, seine aktive Karriere beenden zu wollen. Und obwohl es in diesem letzten Heimauftritt noch einmal um alles ging, haben sich Mannschaft und Trainerteam darauf verständigt, dass Pfeifer noch einmal auf die Matten darf. Am Boden turnte er seine Übung – nach über zwei Jahren Pause wegen einer Knieverletzung — unterlag aber. „Das kann er besser“, sagte Liebrich hinterher schmunzelnd in Richtung seines Kumpels.

Den ausführlichen Bericht sowie die Stimmen zu diesem Duell lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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