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TSB Gmünd: Nächster Tiefpunkt der Abwehrkrise

Foto: Kessler

Die Überraschung ist ausgeblieben, stattdessen ist der TSB Gmünd im sechsten Spiel in Folge sieglos geblieben. Beim Drittliga-​Absteiger TSV Neuhausen/​Filder bekam das Team von Trainer Stefan Klaus gnadenlos die andauernden Abwehrdefizite aufgezeigt und war mit der 32:40 (13:21)-Niederlage sogar gut bedient.

Sonntag, 17. November 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

„Wir hatten die Hoffnung, dass wir auf Augenhöhe agieren und Neuhausen ärgern können“, erklärte Stefan Klaus nach Spielende. Doch dieser fromme Wunsch sollte unerfüllt bleiben, auch im fünften Vergleich konnte der TSB gegen seinen Angstgegner nicht gewinnen. Dabei war Gegenüber Markus Locher mit großem Respekt in die Partie gegangen. „Ich hatte mir mehrere Videos der Gmünder angeschaut und war mir nicht sicher, wie wir dieses Spiel gewinnen sollen“, so der TSV-​Coach, „ein solch deutliches Ergebnis hätte ich nicht erwartet.“
Doch bereits in den ersten 15 Minuten der Partie zeigte sich, dass die Filderer, die im Sommer unglücklich nach zwei Entscheidungsspielen aus der 3. Liga abgestiegen waren, in vielen Belangen eine Nummer zu groß für den TSB waren. Klaus sprach von einem „Qualitätsunterschied“, der sich vor allem im Vergleich der Abwehrreihen bemerkbar machte. Die Gmünder gerieten schnell mit 2:5 (5.) ins Hintertreffen und fanden keinen Zugriff auf die agilen Neuhäuser Rückraumspieler. TSB-​Torhüter Daniel Mühleisen bekam kaum eine Hand an den Ball und räumte seinen Platz zwischen den Pfosten bereits nach einer Viertelstunde.
Doch auch Sebastian Fabian konnte nicht verhindern, dass die Stauferstädter frühzeitig auf die Verliererstraße gerieten. Beim 6:10 (12.) hatte Klaus die erste Auszeit genommen, die allerdings ohne Wirkung blieb. Im Angriff leisteten sich die Gmünder minutenlange Durststrecken und zugleich technische Fehler. Die Einladung zu einfachen Gegenstößen nahm Neuhausen dankbar an, zog über 14:7 (18.) und 18:10 (24.) frühzeitig davon.
Damit noch nicht genug, verlor der TSB verletzungsbedingt gleich zwei Leistungsträger. Spielmacher Aaron Fröhlich, nicht nur aus Lochers Sicht der „überlebenswichtige Mann“ für den TSB, verließ das Spielfeld nach einer Viertelstunde mit Schmerzen an der Achillessehne und wurde fortan geschont. „Wir wollten kein Risiko gehen“, so Klaus, der hofft, dass es sich „nur“ um eine Entzündung und nicht um eine schwerwiegendere Verletzung handelt. Ebenso frühzeitig beendet war die Partie aufgrund von Hüftproblemen für Kreisläufer Jonas Waldenmaier. (Text: Von Nico Schoch)

Den ausführlichen Bericht sowie die Stimmen lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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