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Von Prinzessin bis Rockerbraut: Tattoos für den guten Zweck

Fotos: Lämmerhirt

Mit der Aktion „Art 4 Kids“ haben drei Tattostudios eine ganz besondere Aktion ins Leben gerufen. Nachdem „Cactus Tattoo“ in Stuttgart und der „Rooster Tattoo-​Shop“ in Sindelfingen bereits an den vorangegangenen Wochenenden gestartet sind, hat nun auch „Gold & Silver“ aus Schwäbisch Gmünd Tattoos für den guten Zweck gestochen.

Montag, 18. November 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 32 Sekunden Lesedauer

Die Studios hatten in den vergangenen Wochen ihre Türen geöffnet für Menschen, die mit einer persönlichen Hautverschönerung gleichzeitig etwas Gutes tun wollten. Zugunsten der Aktion „Art 4 Kids“ werden alle Gelder, die an diesen Tagen für die entsprechenden Tattoos eingenommen wurden, Einrichtungen gespendet, die sich für Kinder einsetzen. Im Fall der Gmünder sind das der Kinderschutzbund sowie die Krabbelgruppe Oststadtpiraten. Und die Aktion war – ohne den finalen Betrag bereits zu kennen – ein voller Erfolg. „Es standen bereits zehn Minuten vor Öffnung des Geschäfts Kunden vor der Tür, die sich tätowieren lassen wollten“, verrät Dario Mangieri von „Gold & Silver“ in der Nikolausgasse zufrieden.
Nadja und Micki waren extra aus Göppingen gekommen, um sich an diesem Tag ein neues Tattoo stechen zu lassen. Sie waren bereits Kunden der Gmünder, haben damals den Flyer von der Aktion liegen gesehen und sich dann entschlossen, bei „Art 4 Kids“ mitzumachen – denn weitere Tattoos waren ohnehin geplant. Auf die Frage, warum sich Micki hat eine kleine Krone stechen lassen, zuckte sie nur mit den Schultern: „Die ist doch einfach schön.“ Ihre Freundin Nadja, die sich den typischen Rock´n´Roll-Gruß mit ausgestrecktem Zeigefinger und kleinem Finger mit entsprechendem Schriftzug hat tätowieren lassen, klärt aber lachend auf: „Sie ist schon eine kleine Prinzessin.“ Sie selbst sagte, dass ihr neues Tattoo selbsterklärend sei, unterstrichen wurde dies von Freundin Micki: „Wenn ich eine Prinzessin bin, dann bist du die Rockerbraut.“ So wie diese beiden jungen Frauen ihre Geschichte zu ihren Tattoos haben, so geht es vielen. Tattoo-​Künstlerin Miley erzählt schmunzelnd, wie ein älteres Ehepaar in den Laden gekommen ist und die eigenen Eheringe hat tätowieren lassen. „Das war schon eine schöne Aktion“, sagt sie. Ein Kunde hat sich eine Espressomaschine und eine Weinflasche tätowieren lassen, einer wollte eine Avocado auf seiner Haut verewigt wissen, wieder ein anderer ließ sich sein Lippentattoo auffrischen. Ja, auch das gibt es.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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