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TSB Gmünd: Interims-​Trio folgt auf Stefan Klaus

Foto: Lämmerhirt

Die Entscheidung ist den Verantwortlichen des TSB Gmünd nicht leicht gefallen, das hat Michael Hieber, Handball-​Abteilungsleiter gleich mehrmals beteuert an diesem denkwürdigen Montagabend. Der TSB hat sich von seinem Aufstiegstrainer Stefan Klaus nach elf Spielen in dieser Oberliga-​Saison getrennt. Samstag nun nimmt Hieber wieder selbst Platz auf der TSB-​Trainerbank

Dienstag, 19. November 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

In Schwäbisch Gmünd ist in den vergangenen Wochen der TSB häufiger das Thema gewesen – mit fast identischem Tenor: Wird Stefan Klaus weiterhin der Übungsleiter des Aufsteigers bleiben? Bleiben können? Die Antwort gab der TSB an diesem Montagabend: Nein. Da im selben Zuge der Bekanntgabe auch Patrick Schamberger sein Amt loyal zur Verfügung stellte, war nun die große Frage: Wer übernimmt beim TSB?
Auch Zuschauer und Sponsoren hätten bereits Druck gemacht, so Hieber. Am Dienstagabend folgte dann die Antwort: Hieber selbst übernimmt, wie es die Spatzen schon von den Gmünder Dächern gepfiffen hatten. Er macht es aber nicht allein. Ihm zur Seite stehen Andreas Rascher, vor rund zwei Wochen beim Württembergligisten HSG Winzingen/​Wißgoldingen/​Donzdorf entlassen worden sowie Christoph Elser, der die TSBler schon in der Vorbereitung in Sachen Athletik betreut hatte.
„Als ich Micha fragte, bin ich zunächst auf Granit gebissen. Als ich vorschlug, die Aufgabe in diesem Dreierteam anzugehen, ging es in die richtige Richtung“, berichtete Jürgen Rilli, Sportlicher Leiter des TSB. Nach einem Gespräch aller Beteiligten einigte man sich auf diese Interimslösung. Bereits am Dienstagabend ist das Trio von Rilli dem Team vorgestellt worden, leitete seine erste Einheit. Wie lange diese Interimslösung andauert, wissen die Verantwortlichen auch noch nicht. „So lange, bis wir eine langfristige Lösung gefunden haben, werden diese Drei es machen“, so Rilli. Rascher wolle eher junge Spieler an die erste Mannschaft heranführen, erklärt Rilli. Er könnte im Sommer die zweite Mannschaft übernehmen, das sei auch bereits mit dem derzeitigem Coach, Holger Sohnle, so besprochen. Elser ist eher in der Athletik zuhause. „Ich werde diese langfristige Lösung definitiv nicht sein“, sagte Hieber prompt.

Den ausführlichen Bericht sowie ein großes Interview mit Stefan Klaus lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Rems-​Zeitung.

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