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Stefan Klaus: „Diese Entscheidung ist für mich nicht nachvollziehbar“

Foto: Kessler

Die Nachricht von der Entlassung von Stefan Klaus als Trainer des Handball-​Oberligisten TSB Gmünd ist sicherlich die Nachricht der Woche, wenn nicht des Monats. Unser Redakteur Timo Lämmerhirt hat sich tags drauf mit Klaus unterhalten und wollte unter anderem wissen, wie er seinen Rauswurf aufgenommen hat.

Mittwoch, 20. November 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 12 Sekunden Lesedauer

Kam die Entlassung überraschend für Sie?
Die Nachricht kam für mich auf jeden Fall überraschend und ist für mich persönlich natürlich enttäuschend. Ich bin zu dem Gespräch mit gepackter Sporttasche gefahren, weil ich dachte, dass ich im Anschluss das Training leiten werde. Dass die Krise für den Verein bereits so stark ausgeprägt war, habe ich nicht gewusst. Dass der Verein aber einen Trainer und die Leistungen hinterfragen darf, ist völlig legitim – dennoch ist die Entscheidung für mich nicht nachvollziehbar.
Sie sind in der vergangenen Saison als Meister der Württembergliga aufgestiegen. Hättem Sie nicht mit etwas mehr Kredit gerechnet?
Ja, auf jeden Fall. Ich hätte mir schon gewünscht, dass Verein und Mannschaft mir da länger den Rücken stärken. Ich hoffe, dass der Verein diese Entscheidung nicht überstürzt getroffen hat, denn ich möchte ja auch weiterhin, dass es beim TSB läuft.
Sportlich ist es zuletzt in die falsche Richtung gelaufen, deutliche Pleiten waren die Folge.
Das stimmt. Man muss aber auch mal schauen, gegen wen wir gespielt haben. Baden-​Baden und Neuhausen haben in der vergangenen Saison noch in der 3. Liga gespielt und Köndringen/​Teningen ist auch vorne dabei. Es heißt immer: Der TSB hat die vergangenen sechs Spiele nicht mehr gewonnen. Wir haben aber zwei Unentschieden in dieser Zeit geholt, davon spricht keiner. Jetzt wären die Spiele gekommen, in denen wir uns hätten freischwimmen können. Das hat man mir aber offenbar nicht mehr zugetraut.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Rems-​Zeitung.

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