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Topspiel in der Fußball-​Bezirksliga: Bettringen tritt in Waldhausen an

Foto: Siedler

Ausgerechnet zum Finale der Hinserie kommt es in der Fußball-​Bezirksliga an diesem Samstag, 14.30 Uhr, zum Topspiel schlechthin zwischen dem Spitzenreiter SV Waldhausen und dem Tabellenzweiten SG Bettringen. Doch ausgerechnet in dieses Duell gehen die beiden Übermannschaften der Liga jeweils mit Personalsorgen.

Freitag, 22. November 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 28 Sekunden Lesedauer

Das hat es in der Bezirksliga Ostwürttemberg selten zuvor gegeben. Der SV Waldhausen (38 Punkte) und die SG Bettringen (37) spielen in ihrer eigenen Liga, der Rest kann nicht Schritt halten. Zum Tabellendritten TV Neuler (26) beträgt der Vorsprung der beiden Topteams nach 14 Spieltagen bereits zwölf beziehungsweise elf Punkte. „Das ist schon sehr außergewöhnlich“, sagt Bernd Maier, „dass zwei Mannschaften so vorne wegmarschieren.“
Der Bettringer Trainer blickt auf eine Vorrunde, „über die wir uns in keinster Weise beklagen können“, zurück. Daran ändert auch die erste Saisonniederlage am vergangenen Sonntag (0:3 gegen die TSG Nattheim) nichts, hatte die SGB zuvor doch zwölf Spiele am Stück gewonnen. Nach einem personellen Umbruch durch die Abgänge von Leistungsträgern wie Lukas Hartmann (TSGV Waldstetten) und Manuel Seitz (FC Durlangen) kam diese Siegesserie durchaus überraschend.
Die Tabellenführung musste durch den Heimpatzer gegen Nattheim an den SV Waldhausen abgegeben werden. Dem reichte in seinem 14. Spiel ohne Niederlage ein 1:1 bei der TSG Hofherrnweiler II, um mit der SGB die Plätze zu tauschen. „Wir sind sehr zufrieden mit dieser Hinrunde. Das war nicht zu erwarten, dass wir schon so viele Punkte haben“, sagt SVW-​Trainer Jens Rohsgoderer. Die mannschaftliche Geschlossenheit sei das große Plus des ungeschlagenen Primus, den vor dieser Saison niemand auf der Rechnung hatte. „Titelfavoriten waren andere – wir nicht“, weiß Rohsgoderer.
In das Spitzenspiel geht der SV Waldhausen mit einem Ein-​Punkte-​Vorsprung, weshalb schon ein Unentschieden zur Herbstmeisterschaft verhelfen kann. „Dieser inoffizielle Titel hat keine große Bedeutung“, kann der SVW-​Coach damit nicht viel anfangen. „Es wäre aber eine Belohnung für eine tolle Hinrunde“, fügt er hinzu. Maier sieht es ähnlich: „Die Herbstmeisterschaft ist nur eine Momentaufnahme.“ Dennoch möchte er das Topspiel unbedingt gewinnen: „Uns ist es natürlich lieber, zwei Punkte Vorsprung auf Waldhausen zu haben als mit vier Punkten weniger Zweiter zu bleiben.“ (Text: Alexander Vogt)

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Samstagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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