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Bankmitarbeiterin verhindert Betrugsversuch

Einer aufmerksamen und hartnäckigen Bankmitarbeiterin hat es eine 80 Jahre alte Seniorin in Aalen zu verdanken, dass sie nicht auf die Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamten“ hereingefallen ist. Die Täter hatten die Seniorin bereits seit einer Woche am Telefon bedrängt.

Dienstag, 26. November 2019
Heinz Strohmaier
1 Minute 2 Sekunden Lesedauer

Die Dame war am Montag zur Mittagszeit bei ihrer Bank in der Aalener Innenstadt erschienen und wollte 40.000 Euro abheben, danach wollte sie sich zu einer weiteren Bank begeben, um dort von einem anderen Konto 20.000 Euro zu holen. Die Bankmitarbeiterin hinterfragte die Geldabhebung, schöpfte Verdacht und verständigte die Polizei. Gegenüber den eingetroffenen, uniformierten Polizeibeamten zeigte sich die Seniorin wortkarg und sehr verunsichert. Schließlich konnte mit Hilfe der Bankmitarbeiterin in Erfahrung gebracht werden, dass die 80-​Jährige seit einer Woche Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten hatte. Eine gut deutsch sprechende Frau hatte sich am Telefon als Polizeibeamtin ausgegeben, von angeblichen Einbrüchen erzählt und vorgetäuscht, dass ein Notizbuch mit dem Namen der Seniorin gefunden wurde. Nun sollte die Seniorin ihr ganzes Vermögen von der Bank abzuheben, um es angeblich in Sicherheit zu bringen. Wert legte die Täterin darauf, dass die Seniorin mit niemandem darüber sprechen solle.
Die Polizei rät: ++ Seien Sie kritisch bei Anrufen angeblicher Polizeibeamten! Die Polizei wird niemals dazu auffordern, Geld von der Bank abzuheben oder Bargeld und Wertgegenstände der Polizei zu übergeben, um diese in Sicherheit zu bringen. ++ Seien Sie kritisch, wenn sie aufgefordert werden über einen Sachverhalt mit niemandem darüber zu sprechen! ++ Im Zweifel sollten sie immer über Notruf 110 oder die öffentlich bekannte Rufnummer der örtlichen Polizei anrufen.

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