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Dekanin Richter: Klare Worte gegen Antisemitismus

Fotos: msi

Zum 502. Mal jährte sich am vergangenen Donnerstag der Thesenanschlag zu Wittenberg – jener zentrale Moment der Reformation. In einem Festgottesdienst feierten die evangelischen Christen aus Schwäbisch Gmünd am Sonntag die Reformation.

Sonntag, 03. November 2019
Edda Eschelbach
30 Sekunden Lesedauer

„Baptizo sum – ich bin gekauft“, soll Martin Luther in einer Zeit der Anfechtung auf seinen Schreibtisch gekritzelt haben. Erinnerung und Zeichen an den Glauben, der manchmal wie das tägliche Leben Gedächtnisstützen braucht, um nicht in Vergessenheit zu geraten. „Erinnerungszeichen sind nötig. Damit man nicht den Mut verliert. Und Gott nicht aus den Augen… und seine Gnade, die trägt und hält. Allein. Glaube braucht Zeichen“, so Dekanin Ursula Richter in ihrer Predigt. Die sich auch kritisch mit Luthers Haltung gegenüber Juden und Jüdinnen und dem derzeit erstarkenden Antisemitismus befasste.

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