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Couragierte Gmünder Parler-​Schülerin: Weckruf an die katholische Kirchenführung

Foto: hs

Der Diskussionsabend der Gruppe „Frauen für die Kirche, katholischer Aufbruch Schwäbisch Gmünd“ im Rahmen der bundesweiten Bewegung „Maria 2.0“ klingt nach. Die Veranstaltung am Montagabend im Prediger zum Thema Gleichbehandlung von Mann und Frau in Ämtern der katholischen Kirche fand starkes Interesse und Zustimmung. Besonders viel Beifall fand die couragierte Wortmeldung einer Elftklässlerin des Parler-​Gymnasiums.

Dienstag, 05. November 2019
Heino Schütte
46 Sekunden Lesedauer


Es gabe eine ganze Reihe von Statements von Frauen und Männern. Ein besonderer Weckruf vor allem an die Bischöfe und den Papst formulierte eine Elftklässlerin des Parler-​Gymnasiums, der von ihrer Lehrerin und Schuldekanin Sigrid Sonneck, gleichfalls Podiumsteilnehmerin des Abends, das Mikrofon übergeben wurde.
Unter viel Beifall beschrieb Sabeth Stemmler: Sie und ihre Mitschüler verfolgten aktuell sehr interessiert die vielen Beruffindungs– und Orientierungsangebote. Auffallend sei, wie im Grunde genommen alle Anbieter mit ihren beruflichen Möglichkeiten ganz selbstverständlich, ja auch gezielt Mädchen und Frauen ansprechen. Nur die katholische Kirche zeige eine Haltung der Sperre und Beschneidung, was die junge Generation als Diskriminierung wahrnehme. Die Parler-​Schülerin warnte die katholische Kirchenführung: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!“

Mehr über den Themenabend am Dienstag und Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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