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Geplanter Stellenabbau: Bosch AS lenkt städtische Finanzplanung in eine ungewisse Zukunft

Foto: hs

Wachsende Aufgaben und Personalkosten bei gleichzeitig sinkenden Steuereinnahmen: Die kommenden Haushaltsjahre werden für die Stadt Schwäbisch Gmünd nicht einfach. Am Mittwoch wurde im Haushaltsausschuss des Gemeinderats auch vor noch unkalkulierbaren Auswirkungen des massiven Stellenabbaus bei Bosch AS gewarnt.

Donnerstag, 07. November 2019
Heino Schütte
43 Sekunden Lesedauer

Die „fetten Jahre“ seien vor allem bei den für Gmünd bislang ergiebigen Gewerbesteuereinnahmen vorbei, so beschrieb Stadtkämmerer René Bantel . Schon für das laufende Haushaltsjahr müssten die Erwartungen zurückgeschraubt werden, von ursprünglich 31 Millionen auf vor aussichtlich 25 Millionen Euro. Bantel ging auch auf die Krise beim größten Gmünder Arbeitgeber ein. Er rief ins Bewusstsein, dass mit dem noch laufenden und dem nun zusätzlich angekündigten Stellenabbau bei Bosch AS innerhalb von wenigen Jahren die Zahl von dort Beschäftigten von bislang rund 5800 auf 4000 reduziert werde, was ein Stellenabbau von 30 Prozent bedeute. Es müsse allen klar sein, so die Vorwarnung an die Stadträte, dass ein Fehlen von fast 1800 Arbeitsplätzen in Schwäbisch Gmünd nicht ohne Folgen für die Einnahmesituation des städtischen Haushalts bleiben werde.

Mehr zum Thema am Donnerstag in der Rems-​Zeitung.

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