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Barth am Board, Teil zwei: Erstes Wochenende, erste Schockmomente

Grafik: RZ

Der Heubacher Kevin Barth ist Dartfan, dazu aber auch ein Experte dieser Präzisionssportart. In Barth am Board berichtet er exklusiv für die Rems-​Zeitung von der diesjährigen Dart-​Weltmeisterschaft im Londoner Ally Pally.

Montag, 16. Dezember 2019
Alex Vogt
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

Die Sache mit dem Rhythmus: Du kommst nachts ins Hotel, so gegen 2 Uhr englischer Zeit. Am Samstagabend habe ich geschlafen wie ein Stein, war sechs Stunden total weg. Dann aber war ich wach, weil so viele Eindrücke in meinem Kopf waren.
Noch am Freitagabend hatte ich ein Interview mit Weltmeister Michael van Gerwen führen können, der sich schwerer als erwartet durchgesetzt hatte. Dabei hat er dann noch mit mir geflachst. Das war ganz witzig, weil ich es nicht gleich gecheckt hatte. Aber auch ich habe jemanden auf den Arm genommen. Gemeinsam mit einem englischen TV-​Experten musste der PDC-​Pressesprecher dran glauben, der nach sechs perfekten Darts eines Spielers auf die Toilette musste. Kurz zur Info: Bei neun perfekten Darts ist das Leg gewonnen, eine ganz seltene Angelegenheit, perfekt halt. Nun hat der Spieler seinen siebten Dart nicht perfekt erwischt, der TV-​Kollege und ich haben aber laut „Yes“ geschrien. Der Pressesprecher kam somit völlig hektisch wieder von der Toilette in den Presseraum gerannt und erkannte erst dann, dass hier kein Nine-​Darter ansteht, wir ihn lediglich veräppelt haben.
Am Samstag dann stand die erste Doppelsession auf dem Programm. Das heißt: 12 Uhr anfangen in dem Wissen, dass du erst zwölf Stunden später wieder im Hotel sein wirst. Nachmittags war ich dann direkt verantwortlich für die Spiel-​Zusammenfassungen für dartn​.de. Und ich muss sagen: ich hatte ganz vergessen, wie anstrengend es ist, wenn man da so im Presseraum sitzt und ganz viele Dinge um einen herum passieren. Die Leute unterhalten sich, der Fernseher läuft natürlich die ganze Zeit über, manchmal unterhältst du dich dann auch noch mit den Leuten, musst dabei aber den Überblick behalten – das ist mir zugegebenermaßen nicht ganz fehlerfrei geglückt. Nach diesem Nachmittag war ich vom Kopf her völlig durch, konzentrationstechnisch ging kurze Zeit nichts mehr. Zu einem Interview mit Luke Woodhouse, der überraschend die Legende Paul Lim geschlagen hatte, hat es aber noch gereicht.

Warum der Abend dann der absolute Wahnsinn war, lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 16. Dezember.

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