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Sandwerk bei Gschwend: Umweltverträglichkeitsprüfung für Erweiterung

Foto: Heino Schütte

Beherrschendes Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Gschwend waren die Erweiterungspläne des Quarzsandwerks Lang, an der Kreisstraße zwischen den Teilorten Schlechtbach und Birkhof gelegen. Das Thema hat auch überregionale Bedeutung, weil der wichtige Roh-​, Grund– und Baustoff Sand aus Gschwend für Kunden und Baustellen in ganz Süddeutschland von Interesse ist.

Mittwoch, 18. Dezember 2019
Heino Schütte
1 Minute 6 Sekunden Lesedauer


Zahlreiche Bürger fanden als Zuhörer den Weg zur Gemeinderatssitzung, die sich Informationen zum weiteren Vorgehen erhofften. Aus dem Bereich Schlechtbach haben Anlieger der projektierten Erweiterungsfläche und Einwohner Fragen und Bedenken formuliert, welche dieser Tage im Rathaus eingegangen sind. Diese setzen sich kritisch mit u.a. Auswirkungen auf Landschaft und Grundwasser auseinander. Bürgermeister Christoph Hald beschrieb: Das Genehmigungsverfahren stehe noch ganz am Anfang. Als erste Grundlage für weitere Anhörungen der Gremien und Behörden werde eine Umweltverträglichkeitsprüfung eingeleitet. ie Firma Lang bemühe sich aber jetzt schon um größtmögliche Transparenz. Bereits im Vorfeld hat das Quarzsandwerk Lang schon im September eine von einem Fachbüro erstellte „Information für die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung“ bereit– und ins Internet gestellt. Die projektierte Erweiterung der Sandabbauflächen in südlicher und östlicher Richtung umfasst eine Fläche von 12,4 Hektar, so dass die Gesamtgröße der Betriebsfläche 34,6 Hektar betragen wird. Beschrieben wird, dass diese Erweiterung dazu dient, die Zukunft des Betriebs und die Liefermengen voraussichtlich bis zum Jahre 2034 sicherzustellen, sofern die jährliche Abbaurate von rund 150 000 Kubikmetern beibehalten wird. In den Vorabinformationen der Firma beziehungsweise des beauftragten Planungsbüros zum anstehenden Genehmigungsverfahren wird auch beschrieben: „Die Rohstoffvorräte in der zugelassenen Anbaufläche sind voraussichtlich Ende 2021 erschöpft.“ Nach dem Abbau werden die Flächen rekultiviert. Einen ausführlichen Bericht zum Thema gibt es am Mittwoch in der Rems-​Zeitung.

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