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Barth am Board: Olympia ist noch weit weg

Grafik: RZ

Der Heubacher Kevin Barth ist Dartfan, dazu aber auch ein Experte dieser Präzisionssportart. In Barth am Board berichtet er exklusiv für die Rems-​Zeitung von der diesjährigen Dart-​Weltmeisterschaft im Londoner Ally Pally.

Dienstag, 31. Dezember 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 13 Sekunden Lesedauer

Jetzt ist die Darts-​Weltmeisterschaft fast schon wieder herum und dann endet leider auch schon dieses Tagebuch. Ich bin mir aber sicher, dass dies nicht die letzte Zusammenarbeit zwischen mir und der Rems-​Zeitung sein wird.
Von der Viertelfinalpartie Nathan Aspinall gegen Dimitri van den Bergh hatte ich mir mehr versprochen, speziell von Aspinall. Van den Bergh konnte nicht mehr an das Niveau seiner vorherigen Partien anknüpfen, wobei es am Ende durchaus noch spannend geworden ist.
Dieses Duell wettgemacht hat dann aber die Partie Peter Wright gegen Luke Humphries, die beide unglaubliches Darts gespielt haben. Das war der Wahnsinn, vor allem, was Wright gemacht hat – vor allem wenn man bedenkt, wie seine bisherigen Spiele verlaufen sind, in denen es immer wieder Phasen gab, in denen es gar nicht gelaufen ist. Sogar einen Matchdart hatte er in der ersten Runde gegen sich. Ich hatte es allerdings ein wenig kommen sehen. Während andere auf Humphries getippt hatten, habe ich gedacht, dass Wright zulegen kann und das Ding gewinnen würde. Jetzt hat er sich hinterher allerdings hingestellt und gesagt, dass er noch besser performen könne. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht. Er soll doch froh sein, dass er nun solch eine Performance abgeliefert hat. Ich weiß nicht, ob solche Äußerungen nach einem Halbfinaleinzug so förderlich sind. Ein bisschen Demut hätte hier sicherlich nicht geschadet. Aber da möchte man natürlich in solchen Momenten auch immer wieder Ansagen an die Konkurrenz machen – es bleibt die Frage, ob es ihm in irgendeiner Weise helfen wird.

Die ausführliche Episode lesen Sie in unserer Silvesterausgabe.

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