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Feuerwehrteam des Jahres: Böhmenkirch und Bartholomä unter den Finalisten

Die alljährliche Preisverleihung „Conrad Dietrich Magirus Award“ gilt als Oscar der Feuerwehrszene. Die besten und mutigsten Feuerwehrteams national und international werden gekürt. Unter den diesjährigen Finalisten national sind nun auch die Feuerwehrleute aus Böhmenkirch, Bartholomä und aus weiteren Orten des Landkreises Göppingen im Zusammenhang mit dem Industriebrand in Heidhöfe auf der Schwäbischen Alb vor einem Jahr.

Dienstag, 26. Februar 2019
Heino Schütte
1 Minute 9 Sekunden Lesedauer

Am Freitagabend heißt es Daumen drücken, wenn die Preisverleihung im Kongresszentrum Ulm über die Bühne geht. Im Zuge einer Juryentscheidung in Verbindung mit einem Internet-​Voting wurden in den Kategorien Feuerwehrteam national und international jeweils zehn Finalisten ausgewählt. Allein das ist bei der riesigen Konkurrenz bereits ein toller Erfolg und eine besondere Ehre. Wer am Ende den Magirus-​Award einschließlich des Preises des Besuchs der Feuerwehr in New York mit nach Hause nimmt, bleibt bis zum Schluss eine Überraschung der mit namhaften Feuerwehr-​Experten aus ganz Deutschland besetzten Jury . Die Konkurrenz ist diesmal besonders stark, weil sich im vergangenen Jahr leider viele große und auch dramatische Einsätze abgespielt haben, nicht nur aussgedehnte Waldbrände, sondern auch schwierigste Menschenrettungen nach Lkw– oder auch Busunfällen. Beim Industriebrand zwischen Bartholomä und Böhmenkirch zeigten sich die Vorentscheider beeindruckt, wie die rund 200 eingesetzten freiwilligen Feuerwehrleute aus den Landkreisen Göppingen und Ostalb mit dem Unglück auf der Schwäbischen Alb umgegangen sind. Große Mengen an Gefahrstoffen waren im Spiel, als eine Galvanikhalle inmitten des Industriekomplexes explosionsartig in Flammen aufging. Stundenlang loderten die Flammen. Trotz einer zunächst schwer überschaubaren Situation gelang es den „vereinigten Alb-​Feuerwehren“ mit einem extrem mutigen Innenangriff dfen Großbrand auf die eine Halle zu beschränken. Damit wurden nicht nur rund 1000 Arbeitsplätze gerettet, sondern auch eine Umweltkatastrophe größeren Ausmaßes verhindert. Sechs Feuerwehrleute wurden dabei verletzt.

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