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B29-​Ausbau Gmünd — Böbingen: Trog und Tunnel „einzige Option“

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Foto: gbr

Der Kreistag unterstützt klar den Wunsch der Böbinger Bürger nach einer Trog– beziehungsweise Tunnellösung beim Ausbau der B29 zwischen Gmünd und Böbingen. In der gestrigen Sitzung machten die Räte klar, dass es eigentlich nur diese Lösung geben kann.

Dienstag, 12. März 2019
Edda Eschelbach
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

Mit Skepsis betrachten sie dagegen die drei anderen Varianten, die vom Regierungspräsidium gekommen sind. Das untersucht momentan unter anderem eine Hochbrücke über die 4500-​Einwohner-​Gemeinde hinweg. Was feststeht: Eine weiträumige Ortsumfahrung als Alternative scheidet wegen der Topographie und der bestehenden Wohnbebauung aus. Was der Landrat und die jeweiligen Fraktionssprecher zum Thema äußerten, können Sie am Mittwoch in der Rems-​Zeitung nachlesen.

Die Rems-​Zeitung kommentiert: Handlungsbedarf
THEMA: Böbingen braucht eine schnelle, aber auch gute Lösung
Von Gerold Bauer
Böbingen stöhnt unter dem Verkehr auf der B 29, die mitten durch den Ort führt. Zwar ist die Belästigung der Anwohner aufgrund einer relativ hohen Trasse nicht so massiv wie in Mögglingen (wo der Verkehr an sehr vielen Häusern nur wenige Meter neben dem Wohnzimmerfenster vorbei donnert). Aber eine Belästigung ist es trotzdem. Und aufgrund der B 29 konnten Ober– und Unterböbingen städtebaulich nie wirklich zusammenwachsen.
Umso verständlicher ist es, dass man in Böbingen nun auf die Barrikaden steigt und im Zuge eines durchgängig vierspurigen B 29-​Ausbaus auf eine Lösung pocht, die dieses Problem von den Schultern der Anwohner nimmt. Es muss ja nicht gleich so ein teurer Tunnel sein wie in Gmünd. Eine Trog-​Lösung mit einem befahrbaren Deckel drauf würde den Lärm mindern und die Querung in Nord-​Süd-​Richtung ohne lästiges Warten möglich machen.
Beim Gedanken, dass die Ampel an der Kreuzung mitten in Böbingen ein Nadelöhr mit Dauerstau auf einer schon bald weitgehend vierspurigen Bundesstraße zwischen Stuttgart und der A 7 bildet, sträuben sich nicht nur die Nackenhaare des Bürgermeisters. Allen auf der Ostalb ist klar, dass Böbingen vor diesem Hintergrund einen schnellen Ausbau braucht. Es muss aber auch eine Lösung sein, mit der die Bürger gut leben können.

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