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Molinari: „Fußball sorgt stets für Überraschungen“

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Fotos: Siedler

Im Winter hat der 39-​jährige Beniamino Molinari die Position des Cheftrainers beim TSV Essingen übernommen, ebenso wurde zu diesem Zeitpunkt Simon Köpf auf die Co-​Trainerposition gelupft. Die Zusammenarbeit scheint gut zu funktionieren zwischen dem Gmünder und dem Igginger.

Donnerstag, 23. Mai 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 48 Sekunden Lesedauer

In zehn Ligaspielen sprangen acht Siege heraus, bei einer Niederlage und einem Unentschieden. Dazu kamen die beiden Pokalerfolge über Albstadt (7:6 n.E.) und den SGV Freiberg (3:2), was den TSV an diesem Samstag (14.15 Uhr) ins Stuttgarter Gazi-​Stadion führt, in dem er gegen den Regionalligisten SSV Ulm um den Verbandspokal spielt. Unser Redakteur Timo Lämmerhirt hat sich mit Molinari vor dem bislang größten Erfolg der Essinger Vereinsgeschichte unterhalten.

Wie groß ist bei Ihnen persönlich die Anspannung vor dem Finale?

Die Anspannung ist eigentlich gar nicht so groß. Bei mir herrscht einfach nur große Vorfreude.
Am Spieltag selbst wird sicherlich auch Anspannung dazukommen. Und sie wird sicherlich auch größer sein als an einem normalen Spieltag.

Zweimal standen Sie selbst schon in diesem Finale. 2007 haben sie sich unter der Leitung von Alexander Zorniger mit Normannia Gmünd den Pott geholt – mit 2:1, wie könnte es anders sein, gegen den SSV Ulm. 2011 haben sie mit 0:2 gegen den 1. FC Heidenheim dann mit 0:2 das Nachsehen gehabt. Hilft Ihnen in der Vorbereitung auf das Finale des TSV diese Erfahrung weiter?

Ja klar und ich habe auch schon in den Einzelgesprächen damit begonnen, mich mit den Jungs darüber zu unterhalten. Das Schöne bei uns ist ja außerdem, dass wir mit Niklas Weissenberger oder Fabian Weiss noch weitere dabei haben, die den Pott schon einmal geholt haben. Man kann den Jungs dann natürlich schon vermitteln, dass und vor allem wie man vielleicht nun selbst die Sensation schaffen kann. Diese Erfahrung schadet uns bestimmt nicht (grinst).

Ihr habt Euch mental von diesem Großereignis nicht beirren lassen, seid in der Liga dennoch fast von Sieg geeilt. Wie befreiend ist es denn nun, dass Ihr endlich den Fokus auf den Pokal legen könnt?

Das ist natürlich eine Erleichterung, denn die Freude auf dieses Spiel war natürlich immer präsent. Ich habe aber auch gesagt, dass sie sich natürlich auch darauf freuen dürfen und sollen. Dennoch haben wir es immer geschafft, den Fokus auf den nächsten Liga-​Gegner zu richten. Aber als dann der Schlusspfiff in Löchgau war, hat es schon auch gut getan, dass sich nun alles auf dieses Finale richtet.

Das ausführliche Interview mit Molinari lesen Sie in der Rems-​Zeitung am Freitag. Am Finaltag werden wir vor Ort in Stuttgart sein und online als auch auf unserer Facebookseite darüber berichten.

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