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Im Stadtgarten: Ringsgwandls Stubenoper

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Foto: Richard Becker

Eine Stubenoper mit Gesängen in einer sterbenden Sprache sollte es sein, „Der verreckte Hof“ von Georg Ringsgwandl, den das Theater Lindenhof am Mittwoch auf die Bühne brachte.

Donnerstag, 09. Mai 2019
Reinhard Wagenblast
28 Sekunden Lesedauer

Es geht um die alte Weidenbäuerin, die durch ihren Stock und ihre lila Wollmütze kenntlich gemacht wird, denn als Rolle ist sie nicht besetzt, zumindest nicht im klassischen Sinn. Mit Aufsetzen der Mütze schlüpfen alle vier Akteure abwechselnd in diese Rolle, wird doch jeder von uns alt und hat seine Sicht zu den Problemen der Jüngeren. Ringsgwandls Stück zeigt in humorvoller Weise, wie globale Entwicklungen bis in den letzten, verfallenden Bauernhof wirken.

Welche Rolle eine Svetlana dabei spielt, steht in der RZ vom 10. Mai.

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