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Footvolley: Portugal ist das Maß der Dinge

Fotos: Kessler

Was war die Freude doch groß, als feststand, dass sich alle deutschen Teams beim Sparkassen Footvolley Cup bei der Playa de Gamundia für die K.o.-Runde qualifiziert hatten. Um so ernüchternder, dass es trotz letztlich zweier deutscher Teams im Viertelfinale in diesem Jahr auf dem Gmünder Marktplatz nicht zum ganz großen Wurf gereicht hat.

Sonntag, 16. Juni 2019
Timo Lämmerhirt
1 Minute 21 Sekunden Lesedauer

Zwei Tage Sommerfeeling pur, Temperaturen um die 30 Grad – doch der finale Sonntag begann schon in der Nacht mit Regen. Die Temperaturen sanken etwas ab, doch das Publikum ließ sich schon am frühen Morgen nicht davon abhalten, auf den Gmünder Marktplatz zu kommen. Dazu klarte es pünktlich zu den Finals wieder auf – sehr zur Freude der beiden südeuropäischen Finalisten Portugal und Spanien.
Die Spanier haben sich schon beim ersten europäischen Turnier dieser Tour in Graz vor rund zwei Wochen den Titel gesichert. Gewundert hatte sich somit niemand, dass sich die beiden bis ins Finale vorgekämpft hatten. Die Portugiesen zeigten vom ersten Tag an, wie viel Lust sie hatten auf diesen Siegerpokal. Bei jedem Spiel puschten sie sich gegenseitig, kritisierten sich mit ihrem südländischen Temperament aber auch stets lautstark – es funktionierte, Portugal siegte. „Man muss der EFVL (European Footvolley League) ganz klar ein Lob aussprechen. Der neugeschaffene Wettbewerb mit der European Footvolley League und dem neuen Modus mit dem Coimbra-​System zahlt sich absolut aus. Wir haben von den Gruppenspielen bis hin zu den K-o.-Runden unglaubliche Partien gesehen“, freut sich Sascha Kühne, Organisator der Veranstaltung auf dem Marktplatz. Beim Coimbra-​System wird eher auf die Stärke der einzelnen Länder geschaut. Die etwas schwächeren Länder haben dadurch die Möglichkeit, durch diesen Modus dennoch weit zu kommen in solch einem Turnier. Dies sei eine „phänomenale Entwicklung“, so Kühne und nimmt exemplarisch die Viertelfinalpartie zwischen Portugal und Israel heraus. „Das war an Dramatik kaum zu überbieten, mehr Footvolley geht gar nicht.“

Ales rund um diese dreitägige Veranstaltung lesen Sie in der Rems-​Zeitung am Montag. Zahlreiche Videos können Sie sich auf unserer Facebook-​Präsenz anschauen.

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