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Unterwegs zu Schauorten: Tolle Stimmung in Iggingen

Galerie (18 Bilder)
 

Fotos: gbr

Wo Otto Müller drauf steht, ist gute Stimmung drin. Dies erlebten auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der RZ-​Sommertour „Unterwegs zu Schauorten“ am Mittwoch auf dem Igginger Bänklesweg und beim Abschluss mit Vesper, Akkordeonmusik, gemeinsamen Singen und Witze-​Erzählen.

Mittwoch, 14. August 2019
Gerold Bauer
2 Minuten 2 Sekunden Lesedauer

Nachdem der ursprüngliche Termin buchstäblich ins Wasser gefallen war, fand eine Woche später bei perfektem Wanderwetter der Nachholtermin statt. Fast 50 Personen hatten sich dazu angemeldet und nahezu alle fanden sich pünktlich zum Start am Igginger Rathaus ein. Dort wurden sie von Bürgermeister Klemens Stöckle begrüßt, der sich spontan entschloss, an der Tour teilzunehmen und zum Beispiel aus erster Hand zu erläutern, wie er sich das historische Amtshaus als künftigen Bürgertreff vorstellt und wie es Iggingen schafft, Traditionspflege und modernes Leben unter einen Hut zu bringen.
Unterwegs begegnete man quasi auf Schritt und Tritt an Kreuzen und Bildstöcken der Igginger Holzschnitzer-​Familie Kaiser. Die Tour führte ein Stück weit am Limes entlang und bot während dessen einen herrlichen Panorama-​Blick auf die Berge der Ostalb. Auch Otto Müller hat als leidenschaftlicher Hobby-​Handwerker viele zur Verschönerung der Landschaft beigetragen. Zum einen durch den Bau zahlreicher Bänke, von denen der beliebte Wanderweg seinen Namen hat, und zum anderen durch Restaurierung der Feldkreuze und Stelen.
Erika Müller, bei der Bewirtung von Gabi Haug unterstützt, hatte für einen Zwischenstopp am Igginger Wasserturm für die RZ-​Sommertour zwei ganz spezielle Hefezöpfe gebacken: Einer in Form eines „R“ und der andere als „Z“. Mit Butter, Marmelade und Kaffee eine willkommene Stärkung zwischendurch.
Josef Stütz ist Schmied mit Leib und Seele. In seiner Scheune in Brainkofen hat der über 80-​jährige ein privates Schmiedemuseum eingerichtet. Mit Leidenschaft und Fachwissen schilderte er die Facetten seines Berufs.
Für viele, die den beliebten Musiker und Alleinunterhalter Otto Müller schon kannten war es von vornherein der erwartete Höhepunkt, für andere eine echte Überraschung: Der gemütliche Abschluss fand in „Ottos Gütle“, einem Gartengrundstück mit einer Pergola im Stil einer Berghütte, statt. Dort packte Otto das Akkordeon aus und spielte vor allem Volkslieder und alte Schlager. Auch Wünsche wurden natürlich erfüllt und die meiste Zeit hatte man den Eindruck, dass es sich nicht um eine RZ-​Wanderung, sondern um einen Chorausflug handelte. Denn die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwiesen sich als stimmgewaltig und textsicher. Unter den Teilnehmern war auch der Musiker Klaus Kucher, der sich spontan mit der Rätsche als „Rhythmus-​Geber“ betätigte und auch selbst Akkordeon spielte. Dazu gab es ein rustikales Vesper aus regionaler Produktion und kühle Getränke. „Schön war’s!“, so der einhellige Kommentar beim Abschiednehmen. Entsprechend wurde auch das Spendenkörble für einen sozialen Zweck gerne gefüllt.

Am Freitag, 16. August, um 14 Uhr trifft man sich schon zur nächsten RZ-​Sommertour auf dem Wanderparkplatz „Hohentannen“ zwischen Rotenhar und Frickenhofen (wegen einer Straßenbaustelle am besten über Gschwend anfahren). Von dort aus führt Walter Hees rund zwei Stunden auf dem Kultur– und Landschaftspfad Frickenhofer Höhe. Die Wege sind gut befestigt und auch für Familien mit Kinderwagen geeignet. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter anmeldung@​remszeitung.​de oder 07171/​600640 erwünscht!

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