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Kinder trauern um das getötete Schaf

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Foto: edk

In der Zeit zwischen Samstag und Montagmorgen, 9 Uhr, wurde unterhalb des Klosters Lorch aus einer Herde von Schafen heraus ein braunes Bergschaf getötet und restlos ausgenommen (siehe RZ vom 14. August). Die Chance, den oder die Täter zu finden, ist derzeit minimal, wie die Polizei einräumt, weil es an entsprechenden Spuren und Beweisen fehlt. Deswegen ist man mehr denn je auf Zeugenhinweise angewiesen.

Donnerstag, 15. August 2019
Heinz Strohmaier
43 Sekunden Lesedauer

Für den Schäfer und seine Familie ist aber nicht der materielle Verlust (rund 150 Euro) am schwersten, sondern das Schaf gehörte seinen Kindern, die das vierjährige Tier von Klein auf großgezogen und den Namen „Mira“ gegeben hatten. Die Weide der Schafe ist eingezäunt und der Zaun steht unter Strom. Außerdem werden die Tiere ständig von einem Schäfer kontrolliert. Eine Kamera-​Überwachung gibt es nicht, da man damit auch den öffentlichen Bereich aufnehmen würde, was laut Datenschutz verboten ist.
Die Tierschutzorganisation Peta hat eine Prämie von tausend Euro ausgesetzt, die zum Finden der oder des Täter/​s führen soll. Die Polizei in Lorch — 071728715 — nimmt Hinweise entgegen.

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