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Torhaus: Vergessene Zeugen der Menschlichkeit

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Foto: wil

Den christliche Widerstand gegen den Nationalsozialismus hat es in den böhmischen Ländern in vielfacher Weise gegeben, bekannt darüber ist fast nichts. Der Verein Brücke nach Osten holt nun eine Ausstellung nach Gmünd, welche die Lebensschicksale dieser „Zeugen der Menschlichkeit“ aufspürt.

Freitag, 16. August 2019
Reinhard Wagenblast
42 Sekunden Lesedauer

Die vierte Ausstellung des jungen Vereins im Torhaus an der Waldstetter Brücke widmet sich dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Sudetenland, den es vielfach gab, der aber nach dem Krieg auch von den Vertriebenenverbänden totgeschwiegen wurde. Der Historiker Dr. Otfrid Pustejovsky hat in den letzten zwanzig Jahren in diesem Bereich geforscht, auch in tschechischen Archiven, und hat zahlreiche Schicksale aufgedeckt, die er in der aktuellen Ausstellung präsentiert. Bereits fünf Tage nach dem Anschluss gab es die erste Verhaftungswelle, der nationalsozialistische Repressionsapparat wurde innerhalb von Wochen umgesetzt. Man schätzt, dass etwa 2500 Sudetendeutsche im Dachauer Konzentrationslager landeten und etwa 10 000 bis Mai 1939 aus politischen Gründen aus dem Sudetenland geflohen waren.

Die RZ berichtet über den Vortrag in der Ausgabe vom 17. August.

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