Direkt zum Inhalt springen

» Nachrichten » Ostalb

Rottweiler von Polizei erschossen

Am Freitag musste ein Rottweiler in Aalen von zwei Polizisten erschossen werden. Gegen 12.15 Uhr führte ein querschnittsgelähmter Rollstuhlfahrer den Hund zusammen mit einem Labrador im Bereich eines Weges beim Talschulzentrum Wasseralfingen in Richtung Krummhalde aus. Dabei riss sich der Rottweiler los, um Kühe auf einer angrenzenden Weide zu jagen.

Freitag, 13. September 2019
Heinz Strohmaier
48 Sekunden Lesedauer

Dabei verlor der 24-​Jährige das Gleichgewicht und fiel aus seinem Rollstuhl. Der Mann betätigte daraufhin selbst den Notruf und bat um Hilfe. Bis zum Eintreffen der Streifenbesatzungen war es ihm zwar wieder gelungen, den Hund festzumachen, äußerte aber, dass dieser ihm zu groß und stark sei, um ihm Herr zu bleiben. Während der Abklärungen bezüglich einer notwendigen Unterbringung des Hundes, wurde dieser zunehmend aggressiver. Dem 24-​Jährigen gelang es kaum, den Hund zu beruhigen und zu halten. Letztlich kippte er samt Rollstuhl um. Der Rottweiler griff den 24-​Jährigen hiernach an und biss ihm ins Gesicht. Dieser wurde schwer verletzt und langsam ohnmächtig. Er konnte den Rottweiler deshalb nicht mehr halten. Der Hund ging anschließend fletschend auf die beiden Polizisten los, weshalb er erschossen wurde. Der 24-​Jährige wurde vom Rettungsdienst versorgt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Die Polizeihundeführerstaffel hat die Ermittlungen aufgenommen.

Beitrag teilen

14 Tage kostenlos und unverbindlich testen?
Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung.

#gemeinsam #bleibtdaheim
Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb.

2205 Aufrufe
192 Wörter
254 Tage 7 Stunden Online


QR-Code
remszeitung.de/2019/9/13/rottweiler-von-polizei-erschossen/