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Bei Straßdorf: Spatenstich für das aktuell größte Gmünder Wohnbaugebiet

Foto: hs

Im Nordwesten von Straßdorf wurde am Montag der erste Spatenstich für das aktuell größte Gmünder Wohnbaugebiet zelebriert. 3,4 Hektar umfasst „Käppelesäcker IV“.

Montag, 23. September 2019
Heino Schütte
1 Minute 21 Sekunden Lesedauer

Zwei Millionen Euro werden in die Erschließung investiert. Die Häuslebauer können voraussichtlich im Spätsommer nächsten Jahres loslegen. Vorgesehen ist ein Mix aus Einfamilien-​, Reihen-​, Doppel– und Mehrfamilienhäuser. Ortsvorsteher Werner Nußbaum betonte, dass in Straßdorf weiterhin eine starke Nachfrage nach Bauplätzen bestehe. Er bat die Stadtverwaltung, umgehend die Planung für ein weiteres Wohnbaugebiet einzuleiten. Deutlich wurde bei dieser Gelegenheit, wie sehr die Entwicklung der Gesamtstadt Schwäbisch Gmünd von den elf Stadtteilen abhängig ist. Mehr zum Thema und zu den Wünschen des Ortsvorstehers am Dienstag in der Rems-​Zeitung. Vorab auch ein Kommentar zum Thema:

Kommentar:
Von Heino Schütte
Beim ersten Spatenstich für das derzeit größte Wohnbaugebiet der Stadt Schwäbisch Gmünd in Straßdorf wurde am Montag erneut deutlich, wie sehr die Entwicklung der Gesamtstadt auf das Miteinander aller elf Stadtteile angewiesen ist. Wachstum in Gestalt von größeren Wohnbau– und Gewerbeflächen ist in der Kernstadt nicht mehr möglich. Der von OB Richard Arnold angestrebte mittelfristige Zuwachs von 10 000 Einwohnern kann überwiegend nur „vor den Toren Gmünds“ realisiert werden. Es sei denn, es werden in der Innenstadt auch noch die letzten grünen Oasen geopfert. Die stürmische Gmünder Stadtentwicklung sollte daher Signal sein, dass den Ortsvorstehern und Ortschaftsräten im Rathaus mehr Einfluss eingeräumt wird. Es sind berechtigte Wünsche, die vorgetragen werden, damit die Infrastruktur und auch das gute soziale Miteinander in den gewachsenen Ortschaften rund um die Kernstadt bewahrt werden können. Oft scheint es so, dass im Ehrgeiz, möglichst viele Neubürger anzuwerben, die Pflege eines bodenständigen Wachstums im Sinne angestammter Familien oder auch Handwerksbetrieben auf der Strecke bleibt. Damit einher geht der Verlust an Heimatgefühl. Dazu auch der Trend zum namenlosen Discounter, was wiederum dem persönlich strukturierten Einzelhandel zu schaffen macht. Auch im neuen Gmünder Gemeinderat bleiben daher Ortschaftsräte und Ortsvorsteher ganz wichtige Rat– und Ideengeber. Dies auch für gesamtstädtische Baugebiets-​, Verkehrs– und viele andere Gmünder Themen.




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