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Raumgreifende Raffinesse: Junge Kunst im Schloss Untergröningen

Foto: rw

Künstler kann sich jeder nennen. Wer nicht ganz unbedarft ist, führt den erweiterten Kunstbegriff und das „Anything goes“ der Postmoderne ins Feld. Aber richtig Kunst machen ist ein verdammt hartes Brot.

Montag, 23. September 2019
Reinhard Wagenblast
39 Sekunden Lesedauer


In Deutschland buhlen 10500 registrierte Künstler um die Gunst von Galeristen, Kuratoren und Käufern. Geld ist vorhanden, auf dem Kunstmarkt geht es um schwindelerregende Summen – einerseits. Andererseits: nur vier Prozent der Absolventen von Kunstakademien können von ihrer Kunst leben, die anderen schlagen sich irgendwie durch, gehen in den Schuldienst oder machen etwas anderes.
Auf Außenstehende wie die Künstler selbst macht der Kunstmarkt einen irrationalen Eindruck. Der Kunstverein KISS bespielt das Schloss Untergröningen seit dem Jahr 2000, er hat aus der verdämmerten Landesimmobilie eine erste Adresse für moderne Kunst im Südwesten gemacht. Die jährlichen Sommerausstellungen sind allemal bestechende Foren zeitgenössischen, multimedialen Kunstschaffens. An ihre Seite tritt „Aufgeschlossen“.

Eine Vorschau aus „Aufgeschlossen“ (28. September bis 3. November) präsentiert die RZ vom 24. September.

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