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„Durch Bredis Brille“: Ostalbderby ohne Favorit

Grafik: RZ

Claus „Bredi“ Breitenberger ist „Fußballtourist“ und reist von Wochenende zu Wochenende über die Amateurfußballplätze Württembergs. In der Serie „Durch Bredis Brille“ berichtet er seine Sicht der Dinge, die nicht immer mit der der Rems-​Zeitung übereinstimmen muss.

Freitag, 06. September 2019
Alex Vogt
1 Minute 32 Sekunden Lesedauer

Punktspiel-​Derbytime im Dreierpack ist von Freitag bis Sonntag angesagt. Am Freitag trifft in der Landesliga Staffel I der TSV Schornbach auf den TSV Schwaikheim, wo der Ausgang völlig offen ist. Schornbach verliert normalerweise nicht, wenn ich da zu einem Heimspiel hinfahre. Und Schwaikheim verliert normalerweise bei meinen Spielbesuchen auch nicht, wobei ich nicht weiß, ob das bei deren Auswärtsspielen auch so ist. So gesehen müsste das eigentlich unentschieden ausgehen, wobei ich nicht weiß, ob Schornbachs Spielertrainer Marius Jurczyk und Schwaikheims Coach Aleks Kalic damit zufrieden wären.
Am Samstag steht das Verbandsliga-​Derby zwischen der TSG Hofherrnweiler/​Unterrombach und der Normannia an. Bei beiden Teams lief es ja zuletzt nicht wunschgemäß. Auch in dieser Partie sehe ich keinen Favoriten, auch wenn die Ziele bei der Normannia natürlich schon höher angesiedelt sind als in Hofherrnweiler, wo man bereits mit dem Klassenerhalt zufrieden wäre. Für viel Spannung ist also gesorgt, wobei ich eher mit einer Partie rechne, die von der Taktik und von zwei starken Defensivreihen geprägt wird. Vermutlich werden beide Teams nicht allzu viele Torchancen bekommen, so dass Effektivität gefragt sein wird.
Bleibt noch der Sonntag, an dem ich endlich mein Versprechen gegenüber Florian Wille und Josef Schneider einlösen und den VfB Tannhausen besuchen will, wo ich zuletzt Mitte der 90er-​Jahre gewesen bin, als Udo Zolnai, dessen Sohn Patrick nun in Hofherrnweiler spielt und in Oberensingen die TSG vor dem Elfmeterschießen bewahrt hat, Trainer des VfR Aalen II war. Der VfB Tannhausen hat mit neun Punkten aus drei Spielen einen Traumstart erwischt und zuletzt beim Bezirksliga-​Absteiger FC/​DJK Ellwangen mit 7:0 gewonnen. Doch die Aufgabe am Sonntag wird um ein vielfaches schwerer, denn da ist der von Darko Saveski trainierte Ex-​Landesligist und Lokalrivale SV DJK Stödtlen zu Gast, der zuletzt einen Drei-​Tore-​Rückstand gegen den TSV Westhausen aufgeholt und sich noch mit einem Punkt belohnt hat.

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