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Friedrich Ani las vor

Foto: rw

Aus München war der große Friedrich Ani angereist, um ein Häuflein ehrfürchtig schweigender Zuhörer in „All die unbewohnten Zimmer“ zu entführen, wo er ein Zusammentreffen seiner bisherigen Kriminalermittler stattfinden lässt.

Freitag, 06. September 2019
Reinhard Wagenblast
36 Sekunden Lesedauer


Im Spital-​Innenhof setzte der vielfach ausgezeichnete und gepriesene Lyriker, Drehbuchschreiber und Kriminalautor Friedrich Ani am Mittwoch einen fulminanten Tiefpunkt der Vortragskunst.
Wie der Titel seines neuen Romans „All die unbewohnten Zimmer“ schon schließen lässt, sind diese leer – zumindest was die Spannung angeht. Wahrscheinlich ist es der Meister des Kriminalromans gewohnt, dass sich seine Zuhörer zu seinen Füßen versammeln, im Spitalhof war jedoch bestuhlt – und da sich der berühmte Gast sowohl weigerte, ein Headset zu nutzen wie auch über keine Erfahrung im Umgang mit Mikrofonen verfügte, war ab der vierten Reihe kaum noch zu verstehen, welch wohlgesetzte Worte er an sein Publikum richtete.

Was doch noch rüberkam, steht in der RZ vom 6. September.

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