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TSB Gmünd unterliegt Mitaufsteiger HC Neuenbürg mit 28:31

Foto: Kessler

Missglückter Saisonstart für den württembergischen Meister: Vor 650 Zuschauern in der Großsporthalle bot der Handball-​Oberligist TSB Gmünd über weite Stecken eine enttäuschende Vorstellung und musste gegen den Mitaufsteiger HC Neuenbürg eine empfindliche 28:31 (11:16)-Niederlage hinnehmen.

Sonntag, 08. September 2019
Alex Vogt
1 Minute 21 Sekunden Lesedauer

491 Tage waren seit dem bitteren Abstieg vergangen, die ersehnte Rückkehr in die Oberliga jedoch hatte man sich beim TSB Gmünd vollkommen anders vorgestellt. Anstelle eines ersten Erfolgserlebnisses stand für die Mannschaft von Trainer Stefan Klaus ein erster Dämpfer gegen einen Kontrahenten, für den es ebenso in erster Linie um den Klassenerhalt gehen wird. „Vielleicht hat es sogar entscheidend zu unserem Sieg beigetragen, dass wir mittlerweile an fremde Hallen gewöhnt sind“, befand Gästetrainer Erkan Öz angesichts der Tatsache, dass sein Team die gesamte Saisonvorbereitung aufgrund von Dacharbeiten nicht in der heimischen Stadthalle bestreiten konnte.
Tatsächlich waren die Neuenbürger bei ihrem erstmaligen Gastspiel in der Stauferstadt von Beginn an tonangebend. Aus Gmünder Sicht war es eine erste Halbzeit zum Vergessen, die mit einer Gedenkminute für den im Sommer verstorbenen TSBler Jürgen Hieber begonnen hatte. Den zu erwartenden Elan der zurückliegenden Aufstiegssaison ließen lediglich die Nordbadener erkennen, die sofort ein 3:0 vorlegten. Genau diesem Abstand sollten die Hausherren für den Rest der Spielzeit hinterherlaufen. Erst nach fünf Minuten gelang Yannik Leichs der erste Gmünder Treffer.
Auch in der Folgezeit waren es die beiden Youngster Leichs und Sven Petersen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten und dafür sorgten, dass sich der TSB nach dem völlig verschlafenen Start in die Partie zurückkämpfte. Im Angriff allerdings war klar zu erkennen, dass die Feinabstimmung noch fehlt. Der 9:10-Anschlusstreffer durch Linksaußen Aleksa Djokic, einer von insgesamt sechs Neuzugängen, war eine der wenigen gelungenen Aktionen. Kurz darauf hatte der für den völlig blass geblieben Spielmacher Aaron Fröhlich hereingekommene Thomas Grau die Chance zum Ausgleich, doch er traf nur die Latte. Es hätte der mögliche Wendepunkt sein können, stattdessen jedoch wurden die Gmünder kalt erwischt.

Den ausführlichen Spielbericht lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 9. September.

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