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11,5 Kilo Rauschgift sichergestellt: Mehrere Festnahmen wegen Drogenschmuggel bei Großeinsatz

Symbolfoto: Mihai

Bei einem lange geplanten Einsatz in Heidenheim sind sechs Männer vorläufig festgenommen worden. Das LKA äußert sich nun zu den Hintergründen.

Freitag, 10. Januar 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 11 Sekunden Lesedauer

Bei einem Großeinsatz am Donnerstagabend in Heidenheim hat die Polizei sechs Männer im Alter von 20 bis 52 Jahren vorläufig festgenommen. Wie das Landeskriminalamt Baden-​Württemberg (LKA) am Freitag mitteilt, wurden bei der intensiv vorbereiteten Aktion zudem 11,5 Kilogramm Betäubungsmitteln – insbesondere Marihuana und Kokain – sowie Bargeld in Höhe von 5000 Euro sichergestellt.
Das LKA spricht von einem Schlag gegen eine international agierende Tätergruppierung, die im Verdacht steht in großem Umfang mit Drogen zu handeln.
Bei den sechs Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer mit albanischer, einem mit spanischer und einem weiteren mit serbischer Staatsangehörigkeit. Sie sollen im Laufe des Freitags noch dem Haftrichter vorgeführt werden. Zwei weitere Beschuldigte wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Dem Einsatz am Donnerstagabend in Heidenheim vorangegangen waren laut LKA monatelange verdeckt geführte Ermittlungen seit April 2019.
In den Abendstunden des Donnerstages trafen sich nach Angaben des LKA die Tatbeteiligten in einem Hotel in Heidenheim. Als einer der Täter Trolleys und Rucksäcke in ein Fahrzeug verlud, erfolgte der Zugriff durch Spezialkräfte der Polizei. Die Tatverdächtigen leisteten hierbei keinen Widerstand.
Es folgten neun Durchsuchungen in Wohnungen und Fahrzeugen im Raum Heidenheim, Leonberg und Raststatt. Hierbei wurden Beweismittel wie Mobiltelefone, Bankkarten und schriftliche Unterlagen sichergestellt, die derzeit ausgewertet werden.
Die vorläufig festgenommenen mutmaßlichen Rauschgifthändler machen bislang keine Angaben.
An dem Einsatz waren Medienberichten zufolge um die 150 Polizisten. Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) wurde unterstützt durch Kräfte des Zollfahndungsamtes Stuttgart, des Polizeipräsidiums Einsatz sowie weiteren Kräften aus Heidenheim, Leonberg, Rastatt und Baden-​Baden.
Die Ermittlungen zur Herkunft der Betäubungsmittel und zu den Hintermännern dauern an.

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