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Uli Böttcher mit neuem Programm in der Theaterwerkstatt

Foto: Wilhelm Lienert

Welche Seiten stecken in uns, was erfährt der andere über uns, wie bilden wir Vorurteile? Von der Heulsuse bis zum Choleriker outet sich Uli Böttcher, bezieht Sohn und Erbtante mit ein, spricht über Bondage und künstliche Kniegelenke und trifft damit Themen, die jeden seiner Zuschauer betreffen.

Dienstag, 14. Januar 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 0 Sekunden Lesedauer

„Ich bin viele“ lautet der programmatisch-​philosophische Titel Uli Böttchers und er servierte am Samstag in der ausverkauften Theaterwerkstatt einen tiefsinnigen, aber dennoch immer heiteren Streifzug durch unser Leben und unseren Alltag.

Am Beispiel seiner eigenen Person belegte er, dass wir vom anderen immer nur einen Ausschnitt kennen, eine Augenblickswahrnehmung haben – und daraus unsere Schlüsse ziehen. Dies hätte auch eine psychologische Vorlesung werden können, aber Böttcher hatte immer den überraschenden Knick eingebaut, seine Beispiele mit dem nötigen Hintersinn gewürzt. Er ist ein guter Shopper, wie er mit seinem Einkauf von Sportkleidung bewies und dabei natürlich auch ein ehrgeiziger Sportler, der jetzt in dem Alter ist, wo ein Mann mit Marathonlaufen anfangen muss.
Gleichzeitig lebt in ihm aber auch ein Faulpelz – und der braucht keine Argumente für seine Thesen, er setzt sich immer durch. Er ist Mann, Ehemann und Vater, alles Facetten, die viel Spielraum für Alltagskomik bieten. Seinem Sohn widmet er nach der Pause einen eigenen Auftritt, in Kapuzenshirt und Chill-​Haltung. „Meine Eltern waren immer für mich da, warum wollen sie jetzt damit aufhören?“ verweigert sich der Junior dem Erwachsenwerden.

Lesen Sie die gesamte Rezension in der Rems-​Zeitung vom 14. Januar.

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