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Spielplatz-​Unglück in der Oststadt: Der dreijährige Bub starb an einem Kälteschock

Foto: hs

Nach dem Unglück am Kinderspielplatz in der Gmünder Oststadt liegt nun das Obduktionsergebnis vor. Demnach starb der dreijährige Bub, der leblos in der Rems aufgefunden wurde, vermutlich an einem Kälteschock, der einen Herzstillstand zur Folge hatte.

Mittwoch, 22. Januar 2020
Heino Schütte
44 Sekunden Lesedauer

Dies bestätigte am Mittwoch die Polizei, wollte aber mit Rücksicht auf die besondere Sensibilität des Falls und die laufenden Ermittlungen zu den weiteren Umständen der Tragödie verständlicherweise keine weiteren Einzelheiten schildern. Der Bub hatte sich am Montag während des Spielplatzaufenthaltes zunächst unbemerkt von seiner Kindergartengruppe entfernt. Sein lebloser Körper wurde wenig später in der etwa 20 Meter entfernten Rems gefunden. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Er starb am Nachmittag in der Klinik. Im betroffenen Kinderhaus Regenbogenland wird versucht, das furchtbare Ereigniss mit psychologischer Unterstützung aufzuarbeiten. Es ist ein schreckliches Trauma für viele direkt und auch indirekt Beteiligte. Rund 30 Eltern und das Kindergartenteam nahmen am Dienstagabend an einer Versammlung mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Kinderpsychologe Dr. Thomas Fuchs teil. Die drei Betreuerinnen, welche die Gruppe am Montag auf dem Spielplatz begleiteten, befinden sich nach wie vor in ärztlicher und seelsorgerischer Betreuung.

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