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Backbeat – die Geschichte der frühen Beatle in Gmünd aufgeführt

Foto: edk

Stuart Sutcliff als fünfter Beatle, philosophische Gedanken über Kunst und Musik, Medikamente als Ersatzdrogen und wahre Liebe in einer Partnerschaft — diese Elemente gehören zu den Anfängen der weltbekannten Musiker. Doch das Stück spielt in den frühen 60ern, einer Zeit der Kontrolle und Regeln.

Montag, 27. Januar 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 22 Sekunden Lesedauer

Die Württemberische Landesbühne Esslingen war am Freitag mit „Backbeat“ zu Gast im Gmünder Stadtgarten – und sie rockten den Saal. Voll wie selten der Parlersaal, meist älteres Publikum, das die Reise zurück in die eigene Jugend antreten wollte und bereit war, mitzugehen. Und es war kein Funke, der von der Bühne in den Saal übersprang, es war ein Funkenregen. Bei den Zugaben merkte man den zehn Schauspielern so richtig an, welche Freude auch sie an ihrem Tun hatten, dass sie dieses Stück wohl bei jeder Aufführung neu miterlebten und nichts „herunterspielten“. Felix Jeiter, Benjamin Janssen und Daniel Großkämper als die Beatles John, Paul und Stuart Sutcliff standen natürlich im Mittelpunkt, fochten ihre Beziehungskämpfe aus, suchten den richtigen Weg zum Erfolg. Die restlichen 19 Rollen, von Bert Kämpfert und Tony Sheridan, Brian Epstein bis zu Astrid Kirchherr wurden von 5 Darstellern übernommen und wenngleich alle perfekt waren, muss doch Markus Michalik hervorgehoben werden, dessen Körpereinsatz keine Grenzen kannte.

Die Esslinger Inszenierung basiert auf dem Spielfilm von Softley und Jeffreys und umfasst die Zeit von 1960 bis 1962, als die Beatles immer wieder in verschiedenen Clubs in Hamburg auftraten.
Das Stück beginnt mit der Vorstellung der Beatles, schüchternen Jünglingen, die den Schritt in die Welt wagen wollen. Viel Komik liegt in der Szene, als Lennon seinem Freund, dem Maler Sutcliff das Gitarrespielen beibringt und dabei eine ganze Bühnenchoreographie entwickelt. Doch die Jungs bleiben in bescheidenen Verhältnissen stecken, die Versprechungen des Produzenten werden von den Clubbesitzern nicht eingehalten, die Musikszene ist hart und kalt. Das Bühnenbild fängt diese Anfänge mit dem Bühnenlicht ein, zunächst bleibt die Glitzerbühne silbrig kalt, die bunten Lichter warten noch.

Lesen Sie die gesamte Rezension am 28. Januar in der Rems-​Zeitung.

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