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Nach Rekordjahr: Das bietet das Museum im kommenden Jahr

Foto: Museum im Prediger

Ein besucherstarkes Jahr haben das Museum und die Galerie im Prediger sowie das Silberwarenmuseum Ott-​Pausersche Fabrik hinter sich. Grund war die Remstalgartenschau. Warum sich der Trend dieses Jahr trotzdem fortsetzen könnte.

Donnerstag, 30. Januar 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 20 Sekunden Lesedauer

Das kommende Museumsjahr steht im Zeichen von Einhörnern und Prinzessinnen, sagt Museumsleiter Dr. Max Tillmann. „Das erste Jahr der hoffentlich goldenen 20-​er.“ Im vergangenen Jahr jedenfalls war das Museum verheißungsvoll gut besucht. Diesen Schub wolle man nun mit in das kommende nehmen, sagt Tillmann.

Das Museum im Prediger startet in das Ausstellungsjahr am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr mit der Eröffnung von „The Last Unicorn. Das Einhorn im Spiegel der Popkultur“. Bis zum 30. August stelle die Schau einen ebenso beziehungsreichen wie spannenden Dialog her zwischen alter und zeitgenössischer Kunst rund um das Gmünder Wappentier.

Ausgangspunkt ist der Stoff des gleichnamigen Romans von Peter Soyer Beagle von 1968 sowie die filmische Zeichentrickanimation der frühen 1980er-​Jahre, die inhaltlich und formal zu fünf Ausstellungskapiteln und sehr gegenwärtigen Assoziationen heruntergebrochen werde. Dazu zählen Themen wie Selbstfindung und gesellschaftliche Ausgrenzung, Gut und Böse, Liebe und Tod sowie drängende natur– und klimapolitische Fragestellungen. „Es wird eine farbenprächtige Ausstellung, die emotional berührt.“

Der Bogen der gezeigten Werke spanne sich von Albrecht Dürer über Max Ernst, Nan Goldin und Meissen Atelier bis zu zeitgenössischen Arbeiten, die den Surrealismus wie auch die psychedelische Farbigkeit und Ästhetik der 1980er-​Jahre ansprechen. Es soll ein Dialog der Gattungen werden, von Film– über Video– und Fotokunst sei alles dabei.
„Mit dieser Ausstellung beginnen wir mit einigen Pilotprojekten“, berichtet Tillmann. Beispielsweise will das Museum in den nächsten drei Wochen auf Instagram online gehen. Ein Vermittlungsprogramm, das von der klassischen Führung über einen Wettbewerb für Schulklassen bis zur Kooperationen mit Institutionen wie der Jugendkunstschule oder der Stadtbibliothek, sollen Lust auf die Ausstellung machen. „Ich denke, das Thema kann viele Gesellschaftsgruppen erreichen und Menschen ins Museum locken“, sagt Tillmann.

Was sonst noch geboten wird, lesen Sie am 31. Januar in der Rems-​Zeitung.

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