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Gashi entsetzt: Kampf abgesagt

Foto: Gashi Promotion

Unverhofft kommt oft: Der Heubacher Boxer Kasim Gashi hätte an diesem Wochenende, recht kurzfristig, in Bulgariens Hauptstadt Sofia seinen bislang besten Gegner boxen sollen. Der Boxstall des Engländers Martin Murray hatte elf Tage vor der Veranstaltung angefragt, ob Gashi einspringen könne – nun ist genauso kurzfristig die Absage gekommen. Gashi ist sauer.

Donnerstag, 01. Oktober 2020
Alex Vogt
1 Minute 10 Sekunden Lesedauer

Gashi war seit rund vier Wochen im Training. Eigentlich zu wenig gegen einen Gegner mit internationalem Renommee. „Das war mir egal, diese Fakten habe ich alle ausgeblendet. Das wäre der mit Abstand beste Boxer gewesen, gegen den ich angetreten wäre“, sagt Gashi. Genauso kurzfristig wie die Anfrage kam nun die Absage. In einer Mail, die auf Gashis Schreibtisch landete, hieß es nur kurz: „Martin Murray is out on fight.“ Keine Begründung, keine Erklärung, nichts. Gashi war sauer. „Das hat mich richtig angekotzt, wenn ich das mal so sagen darf.“
Tatsächlich wäre Murray ein Gegner gewesen, der Gashi in den Fokus hätte rücken können. 2011 kämpfte Murray gegen den deutschen Profiboxer Felix Sturm um den Superweltmeistertitel der WBA. Der Kampf endete unentschieden, wodurch Sturm seinen Titel behalten durfte. Ein Jahr später holte sich Murray die Interimsweltmeisterschaft der WBA nach technischem K.O. gegen den Venezolaner Jorge Navarro. Weitere prominente Gegner Murrays waren Arthur Abraham oder Gennadi Golowkin. Seine Boxbilanz: 45 Kämpfe, davon 39 Siege, 17 durch K.O., dazu fünf Niederlagen und ein Unentschieden. Kein Wunder also, dass Gashi gerne gegen den Engländer geboxt hätte. „Das wäre der Kampf meines Lebens geworden. Darüber hätten die USA und England, also die Länder mit den großen Boxern, berichtet“, so der Heubacher enttäuscht.

Den ausführlichen Bericht von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 1. Oktober.

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