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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Landrat appelliert an die Freiwilligkeit der Bevölkerung

Foto: mia

Die gute Nachricht: Obwohl täglich neue Corona-​Kranke gemeldet werden, hat die Bevölkerung in und um Gmünd das Heft aktuell noch selbst in der Hand. Denn noch ist der Grenzwert nicht überschritten und damit ein zweiter Lockdown noch abwendbar. Das sagen die Experten.

Mittwoch, 14. Oktober 2020
Eva-Marie Mihai
56 Sekunden Lesedauer

Wer über den Gmünder Wochenmarkt schlendert, trifft auf viele Besucher mit Maske. Mindestens jeder Zweite trägt einen Mund-​Nasen-​Schutz — und das freiwillig. Gut so, sagen die Experten. Denn die Zahlen steigen wieder. 84 Krankheitsfälle gab es am Mittwoch im Ostalbkreis, 22 davon in Gmünd.

Allerdings — kein Grund schwarz zu sehen, sagt Dr. Erhard Bode, Vorsitzender der Kreisärzteschaft Schwäbisch Gmünd. „Wir haben zwar die Situation, dass wir viel mehr Infekte haben. Aber es gibt weit weniger schwer Erkrankte als im Frühjahr.“ Die aktuellen Patienten seien kaum krankenhauspflichtig. „Es ist auffällig, dass wir wenige Schwerkranke haben.“ Es seien viel weniger Intensivbetten als zu Beginn der Pandemie in Gebrauch, aktuell sind es gerade mal 3 Prozent.

Doch nun gelte es darauf zu achten, dass dies auch so bleibt. Wie er die Lage aktuell beurteilt, seien die leichteren Krankheitsverläufe schon darauf zurückzuführen, dass die Abstandsregeln und das Tragen der Masken gut befolgt werde. Damit solle möglichst „peinlich genau“ weitergemacht werden. „Dann können wir auch langfristig gut mit der Situation umgehen.“

Was sich die Experten für den Notfall überlegt haben. lesen Sie am 15. Oktober in der Rems-​Zeitung.

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