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Was die AvP-​Pleite für Apotheken auf der Ostalb bedeutet

Foto: mia

Mitte September hat die AvP Deutschland GmbH, ein Dienstleistungsunternehmen, das für Apotheken die Abrechnung von Rezepten erledigt, Insolvenz angemeldet. Auch im Ostalbkreis sind einzelne Apotheken betroffen. Was die Pleite im Einzelfall bedeutet.

Dienstag, 20. Oktober 2020
Eva-Marie Mihai
39 Sekunden Lesedauer

Die Gelo-​Apotheke und die Stadtapotheke hatte Glück im Unglück. Denn obwohl die Lorcher Apotheke Kunde des insolventen Abrechnungsdienstleisters AvP war, gab es noch Geld im September. Zumindest einen Teil davon.
„Die Schwierigkeit von uns selbstständigen Apotheken ist, dass wir mit einer Menge Geld hin und her jongliere“, sagt Gelo-​Chefin Katrin Hausotter. „Und dabei bleibt der kleinste Teil des Geldes bei uns. Wir sind nur die Eintreiber für die Krankenkassen.“ Denn die Apotheken gehen für die Kunden in Vorleistung und bekommen dann das Geld wieder von den Kassen. „Die Dummen sind wir Apotheker.“ Es sei eine üble Geschichte. „Das sind hunderttausende, die wir pro Monat durchschleusen. Das Risiko tragen wir komplett.“

Was der Landrat in der Sache unternimmt, lesen Sie am 21. Oktober in der Rems-​Zeitung.

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