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Dragos Oprea: „Das ist eine absolute Katastrophe“

Foto: Kessler

Auch nach zwei Wochen im „Lockdown light“ ist die Enttäuschung noch spürbar, die Unsicherheit groß. Wie alle anderen Vereine wurde der TSB Gmünd vom erneuten Spiel– und Trainingsverbot eiskalt erwischt. Wann und wie es weitergeht, weiß noch niemand, Es verdichten sich allerdings die Zeichen, dass vor Januar auch beim Oberligisten kein Ball mehr durch die Halle fliegen wird.

Dienstag, 17. November 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 20 Sekunden Lesedauer

So eine lange Zeit ganz ohne Handball ist nicht einfach, erst recht wenn man den Sport so lebt und liebt wie Dragos Oprea. Der TSB-​Chefcoach fühlt sich selbst ein wenig machtlos, baut in puncto Fitness aber voll auf die Eigenverantwortung seiner Spieler, wie er im Interview mit Nico Schoch verrät.

Nach nur vier Spieltagen liegt der Spielbetrieb in der BWOL wieder auf Eis und das auf vorerst unbestimmte Zeit. Herr Oprea, wie tief sitzt der Frust immer noch?
Das ist eine absolute Katastrophe. Nicht nur für uns, auch für die Jugend und alle Sportarten ist das einfach schlimm. Dass wir keine Spiele gegen andere Mannschaften mehr austragen dürfen, finde ich okay. Man weiß nie genau, wie das Infektionsgeschehen in deren Regionen oder Landkreisen ist. Aber dass man uns auch die Trainingseinheiten, die meiner Meinung nach vereinsintern gut zu steuern sind, auch wegnimmt, das finde ich heftig. Wir müssen das so annehmen, dennoch habe ich für diese Entscheidung immer noch kein Verständnis.

Wie hält sich die Mannschaft im Teil-​Lockdown außerhalb vom gemeinsamen Trainingsalltag in Form? Wie lauten die Planungen?
Wenn ich wüsste, dass es bei dieser begrenzten Zeit bleibt, könnte ich wesentlich einfacher planen. Aber wir alle wissen nicht einmal, was morgen kommt. In dieser ungewissen Zeit versuche ich meinen Spielern zu helfen, indem ich ihnen individuelle Übungen und Trainingspläne zusammenstelle. Es wäre schade, wenn wir vier Wochen gar nichts tun und damit alles, was wir uns bislang erarbeitet haben, einfach wegwerfen. Das wird aber nicht passieren (…)

Das ausführliche Interview von Nico Schoch mit Dragos Oprea lesen Sie in der Rems-​Zeitung am Dienstag.

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