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Der 1. FC Heidenheim stößt den Hamburger SV vom Thron

Foto: Lämmerhirt

Der Hamburger SV avanciert mehr und mehr zum Lieblingsgegner des 1. FC Heidenheim. Saisonübergreifend hat die Mannschaft von Frank Schmidt nach dem sonntäglichen 3:2 (2:2)-Erfolg nun drei Mal nacheinander gegen die Hanseaten gewonnen und sich dank der eigenen Miniserie nun zumindest einmal auf einen einstelligen Tabellenplatz vorgekämpft. Die Hamburger dagegen haben mit ihrer zweiten Niederlage nacheinander die Tabellenführung an die SpVgg Greuther Fürth abgeben müssen.

Sonntag, 29. November 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 42 Sekunden Lesedauer

Heidenheims Trainer Frank Schmidt spricht bei Gegnern wie dem HSV stets von Mannschaften, mit denen sich sein Team nicht vergleichen könne und dies auch gar nicht wolle. In diesen zwei Duellen über 90 Minuten aber sei immer etwas drin. Besonders viel drin scheint für den FCH vor allem immer gegen den HSV zu sein. In der vergangenen Saison hatte man diesen noch den dritten Platz streitig gemacht, nach diesem neuerlichen Sieg nun hat man die Norddeutschen von der Tabellenspitze geschossen. Ganz oben thront nun die SpVgg Greuther Fürth. Wenngleich er sich vor seinen Fans noch gar nicht richtig zeigen durfte, dürfte er sich aber schon die Herzen dieser gespielt haben: Christian Kühlwetter war es am Sonntag, der den Hamburger SV mit seinem Dreierpack fast im Alleingang geschlagen hat.

Steurer überraschend in der Startelf
Vor der Partie musste der FCH noch Hiobsbotschaften verkraften: Ersatztorwart Kevin Ibrahim sowie Jonas Föhrenbach waren am Samstag vor diesem Duell positiv auf Corona getestet worden, mussten sich folglich in häusliche Quarantäne begeben. Am Freitag bereits gab der Verein bekannt, dass Melvin Ramusovic positiv getestet worden ist.
Für Föhrenbach rückte auf die rechte Seite in der Abwehrkette etwas überraschend Oliver Steurer. Norman Theuerkauf hatte man dort erwarten können, den benötigte Schmidt (zumindest zu Beginn) auf der Sechs neben Andreas Geipl und Kevin Sessa. Nach einem Heimerfolg sah es in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht aus, der Hamburger SV spielte mit breiter Brust dominant auf und erzielte mit seiner ersten Gelegenheit auch das bereits zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0. Die FCH-​Abwehr zeigte sich indisponiert, Moritz Heyer brachte das Spielgerät von der rechten Seite scharf in die Mitte, in der Sonny Kittel keine Mühe hatte einzuschieben (16.). Nach einer Ecke schliefen die Heidenheimer erneut und so konnte Tobias Leistner aus kurzer Distanz zum 2:0 für die Gäste einnetzen (23.). Es war die zweite Chance der Gäste, die sich sehr effektiv präsentierten. Dem Tor war ein Handspiel vorausgegangen, der Treffer wurde aber trotz Überprüfung durch den VAR gegeben.

Den ausführlichen Bericht sowie die Stimmen zum Spiel lesen Sie in der Montagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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