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Darts-​Weltmeisterschaft: Auch für Kevin Barth ist diesmal alles anders

Screenshot: ARD-​Sportschau

Die Darts-​Weltmeisterschaft findet auch in diesem Jahr wieder statt. Sie ist an diesem Dienstag im Londoner Ally Pally gestartet. Wieder mit von der Partie ist auch der Heubacher Kevin Barth als Experte, wenn auch zu Zeiten der Corona-​Pandemie in anderer Form als sonst.

Mittwoch, 16. Dezember 2020
Alex Vogt
1 Minute 35 Sekunden Lesedauer

Nein, vor Ort ist Barth in diesem Jahr nicht, wenngleich erst vor wenigen Tagen seitens der ausführenden PDC (Professional Darts Corporation) kolportiert wurde, dass auch Journalisten aus anderen Ländern im Ally Pally zugelassen seien. „Wir hatten uns ob der ganzen Unwägbarkeiten im Zuge der Corona-​Pandemie bereits im Vorfeld darauf verständigt, dass wir in diesem Jahr nicht vor Ort sein werden. Als diese Nachricht der PDC aber kam, hat es mich dann doch ein wenig gejuckt“, gibt Barth zu.
Titelverteidiger ist Peter Wright, der den Spitznamen „Snakebite“ trägt und der im jüngsten Finale den Niederländer Michael van Gerwen mit 7:3 besiegen konnte. Vom 15. Dezember bis zum 3. Januar läuft diese 28. Auflage der Darts-​WM. Snakebite traut Barth diesmal nicht viel zu: „Ich könnte mir vorstellen, dass er früh rausfliegt. Wenn er aber einmal ins Rollen kommt, dann ist er nur schwer zu schlagen.“
In erster Linie begleitet Kevin Barth die Weltmeisterschaft dieser Präzisionssportart für die Internetplattform dartn​.de, für die er seit Jahren als Redakteur tätig ist. Im Vorfeld hat der Journalist unter anderem für die Sportschau der ARD zwei Beiträge geschrieben, übernimmt Audio-​Stücke für den Saarländischen Rundfunk, den RBB oder den ORF. „Vieles entscheidet sich dann während des Turniers. Wenn die Deutschen weiterkommen, dann ist das mediale Echo natürlich ein größeres. Diese Abhängigkeit gibt es aber immer“, sagt Barth.
In diesem Jahr wird auch Barth die WM digital begleiten. So paradox das klingt: Vermutlich werden er und seine Kollegen von dartn​.de mehr Profis zu sprechen bekommen als wenn sie live vor Ort wären. „In den vergangenen Jahren waren wir immer nur bis Weihnachten in London, diesmal sind wir von Anfang bis Ende dabei, sind akkreditiert und können via Zoom fast jeden Spieler interviewen, den wir möchten“, klärt Barth auf. Das habe die PDC bereits zugesichert. Pro Session stehen vier Spiele an, mit jedem einzelnen Sieger werden sie dann aber dennoch nicht sprechen, „sonst würden wir einfach zu viel Content produzieren“.

Den ausführlichen Bericht von unserem Sportredakteur Timo Lämmerhirt lesen Sie in der Rems-​Zeitung vom 16. Dezember.

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