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Nach Terroranschlag: Stadtspitze setzt Zeichen für Gemeinschaft und gegen Hass

Symbolfoto: hs

Mit Abscheu gegen Rechtsextremismus und Mitgefühl für die Opfer und deren Familien hat auch die Stadtspitze von Schwäbisch Gmünd auf den furchtbaren Terroranschlag von Hanau reagiert. Demonstrativ wollen Oberbürgermeister Richard Arnold und Bürgermeister Dr. Joachim Bläse heute am Freitagsgebet in der Gmünder Moschee teilnehmen.

Donnerstag, 20. Februar 2020
Heino Schütte
45 Sekunden Lesedauer

Durch die offenbar rassistisch und fremdenfeindlich motivierte Tat des deutschen Terroristen haben nach Medienberichten auch türkischstämmige Mitbürger ihr Leben verloren. So ist auch in der großen türkischen Gemeinde von Schwäbisch Gmünd die Betroffenheit und auch Verunsicherung sehr groß, Oberbürgermeister Richard Arnold und Bürgermeister Dr. Joachim Bläse wollen in dieser schweren Stunde ein deutliches Zeichen des Gemeinschaftsgefühls und auch gegen Rechtsextremismus setzen und heute demonstrativ am Freitagsgebet in der Gmünder Mosche teilnehmen. Es ist vorgesehen, dass OB Richard Arnold vor dem Gebet namens der Bürgerschaft zu den türkischen Mitbürgern sprechen wird. In einer ersten Stellungnahme sagte der Oberbürgermeister am Donnerstag: Der Rechtsextremismus und damit auch der Täter von Hanau versuchten, mit Hass und Zwietracht die Gesellschaft zu spalten. Und genau das dürfe niemals gelingen. Bewusst müsse nun nicht nach Vergeltung gesucht werden, sondern nach Stärkung der Gesellschaft.

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