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Vor zehn Jahren Start zum Stadtumbau: Der Tunnelbau als Fundament

Fotos: hs

Wer im Remspark auf den Flächen rund um die heutige Villa Hirzel vor zehn Jahren so unbesorgt wie heute spazieren gegangen wäre, der hätte in der Blechlawine der B-​29-​Ortsdurchfahrt sein Leben riskiert. Als im Februar 2010 mit dem großen, grünen Stadtumbau begonnen wurde, richteten sich hoffnungsvolle bis bange Blicke auf den Tunnelbau, der das Fundament für diese historische Stadtentwicklung war.

Montag, 24. Februar 2020
Eva-Marie Mihai
1 Minute 5 Sekunden Lesedauer

Dass pro Tag mehr als 40 000 Fahrzeuge, darunter immer mehr Lastzüge, vom Erdboden verschluckt durch Gmünd rollen, wird heute als Selbstverständlichkeit wahrgenommen. Ohne diese neue Ortsunterquerung der wichtigsten Verkehrsachse zwischen dem Stuttgarter Neckarraum und Ostwürttemberg wäre das neue Erscheinungsbild Gmünds im nordwestlichen und alsbald auch in der nordöstlichen Innenstadt (Bauprojekt „Wohnen an der Stadtmauer“) kaum vorstellbar gewesen.

Fast vergessen ist jedoch, dass die Gmünder nahezu ein halbes Jahrhundert lang kämpfen und bangen mussten, ehe sie Ende November 2013 und relativ knapp vor der Landesgartenschau den Einhorntunnel einweihen konnten. Die Planungs– und Baugeschichte liest sich wie ein Krimi.

Das Projekt stand immer wieder auf der Kippe und wurde zeitweise sogar weltpolitisch in den Sog des Kalten Kriegs gerissen. Denn: 1988 wurden Pläne bekannt, den Tunnel zu einem Schutzraum für rund 20 000 Menschen auszubauen, um eine vage Möglichkeiten zu schaffen, einen damals befürchteten Atomkrieg zu überleben. Bundes– und lokalpolitisch gab es einen emotionsgeladenen Streit über Sinn oder Unsinn des Bunkertunnels, in dem ja nur ein Drittel der Gmünder Bevölkerung hätte für etwa zwei Wochen untergebracht werden können. Schleierhaft bis heute, wer die Auswahl der überlebensberechtigten Bürger getroffen hätte.

Lesen Sie den gesamten Text am 25. Februar in der Rems-​Zeitung.

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