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Steffen Mädger, TV Straßdorf: „Natürlich möchten wir Meister werden“

Foto: Kessler

Der TV Straßdorf hat in der Hinrunde nicht wenige Fußballfans überrascht. Zunächst ist die Mannschaft von Steffen Mädger durch die Kreisliga A I marschiert, wie ein heißes Messer durch Butter, dann aber hat das Team merklich nachgelassen. Nach zwischenzeitlich neun Punkten Vorsprung schien der TVS schon mit einem Bein in der Bezirksliga zu sein. In die Restrunde startet die Mädger-​Elf nun als Dritter, mit vier Punkten Rückstand auf Spraitbach .

Mittwoch, 05. Februar 2020
Timo Lämmerhirt
1 Minute 35 Sekunden Lesedauer

Mädger aber irritiert dieses Szenario gar nicht großartig, er hat Erklärungen dafür. „Wir haben eine wirklich sehr junge Mannschaft. Da spricht man gemeinhin von enormen Potenzial – aber nie von Konstanz. Wir haben in der Vorbereitung gewonnen, im Pokal gewonnen, dann sind wir in der Liga von Sieg zu Sieg geeilt. Das Gewinnen wurde normal“, so der Diplom-​Sportwissenschaftler. Dazu gab es dann rückblickend ein entscheidendes Spiel gegen den TSV Heubach, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch relativ weit oben dabei war. 2:0 führte der TVS, um am Ende noch mit 2:3 zu verlieren. „An diesem Spieltag haben alle anderen Mannschaften, die direkt hinter uns gewesen sind, verloren. Bei einem Sieg also hätten wir zwölf Punkte Vorsprung gehabt. Danach kam dann das eine zum anderen“, hat Mädger längst den Knackpunkt der Hinrunde ausgemacht. Neun Ligaspiele in Serie hatte der TVS davor gewonnen.

Knackpunkt Heubach

Nach der Heubach-​Pleite hat Straßdorf in den folgenden fünf Partien nur noch zwei Punkte geholt, dreimal verloren, unter anderem gegen die Spraitbacher (1:2). „Es kamen dann Spiele auf uns zu gegen Gegner, die auch guten Fußball spielen können. Man muss schon sagen, dass unser Restprogramm recht schwierig war“, so Mädger. Erst im letzten Spiel des vergangenen Jahres gelang dem TVS ein 3:0-Erfolg gegen Kellerkind Herlikofen. In den schwierigen eineinhalb Monaten mussten sich die Spieler dann auch stets aus dem Umfeld anhören, was denn mit ihnen los sei, warum sie nicht mehr gewännen, erinnert sich Mädger. Alles Mosaiksteinchen, die zu diesem Misserfolg beitrugen. „Ich bin aber auch dankbar, dass wir durch diese Phase durch mussten, weil ich glaube, dass wir daraus gelernt haben. Besser jetzt, als wenn uns das am Ende der Saison passiert“, sagt Mädger.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donneerstagsausgabe der Rems-​Zeitung. Darin enthalten unter anderem, wie es mit Steffen Mädger weitergeht und wohin die Straßdorfer in der Vorbereitung mit 38 Spielern reisen.

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