Direkt zum Inhalt springen

» Nachrichten » Schwäbisch Gmünd

Auf die Menschen in der Nachbarschaft acht haben

Archivfoto: edk

Wer kümmert sich um ältere Alleinstehende, die zur Risikogruppe gehören und nicht mehr einkaufen gehen wollen oder können? Das sagt der Stadtsprecher Markus Herrmann dazu.

Freitag, 13. März 2020
Eva-Marie Mihai
41 Sekunden Lesedauer

„Dort gibt es Ansprechpartner, die kennen die Einwohner.“ Auch wenn der Besucherverkehr überall zurückgefahren werde, hieße das nicht, dass die Ämter geschlossen seien. Telefonisch seien alle erreichbar.

In diesen Tagen sei die Nachbarschaftshilfe sehr wichtig. „Es gibt Menschen, die keine Tageszeitung haben und auch sonst nicht vernetzt sind.“ Daher sei es wichtig, dass jetzt alle aufmerksam seien. „Bei den Nachbarn anrufen, fragen ob es gut geht, ob man etwas für sie tun kann.“ Das gehört seiner Meinung nach zum Mindestmaß an gesellschaftlicher Verantwortung. Die Stadt könne nicht alle 62 000 Menschen im Blick haben.

Daher gibt es die offiziellen Anlaufstellen, wer nicht weiter weiß, kann auf dem Rathaus anrufen und wird weiter vermittelt. „Wir laufen aktuell im Notfallbetrieb“, berichtet Herrmann. „Bestimmte Dinge werden nicht gemacht, die verzichtbar sind, damit anderes geleistet werden kann. Wichtig ist, dass die Infrastruktur aufrecht erhalten bleibt.“

Beitrag teilen

Interesse an der kompletten Digitalausgabe?
Die Rems-Zeitung gibt es auch online im Direktkauf bei iKiosk.

14 Tage kostenlos und unverbindlich testen?
Das RZ-Probeabo - digital oder klassisch mit Trägerzustellung.

#gemeinsam #bleibtdaheim
Corona-Hilfsangebote zwischen Wald und Alb.

1285 Aufrufe
167 Wörter
19 Tage 21 Stunden Online


QR-Code
remszeitung.de/2020/3/13/auf-die-menschen-in-der-nachbarschaft-acht-haben/